Beweggründe zur Kreativität - Motivation in der Krise?
Ich habe gerade wieder so einen Spass an meiner Arbeit. Wer mich kennt, ahnt, was das heißt. Wer Lust hat, kann ja mal bei mir ein „Motivation in der Krise” - Seminar machen, dann könnt ihr mich richtig in meinem Element erleben. *grinst*
Ich habe nämlich einfach Spassanderfreud und das ist für manch einen Beweggrund genug, den Hyper zu kriegen. Schade eigentlich. Aber so grundsätzlich ist zu sagen: Gegensätze ziehen sich an und Unterschiede stoßen sich ab. Kybernetik!
So mittendrin isses am Schönsten rumzuzappeln - bewegungstechnisch. Das sehen mal alle Organismen gleich. Und manchen Menschen fällt das sogar auf! Schön, dass man auch was gleich sehen kann. Allerdings isses immer auch ´ne Frage der tatsächlichen und der definierten „Position” im Gefüge.
Und über Eure Erfahrungen darüber, über die diskutiere ich dann gern mit Euch im aktivlernen Motivationstraining. Oder gern auch hier. Falls Ihr motiviert seid, beziehungsweise Euren Beweggrund seht, was Lustiges dazu zu sagen….oder vielleicht auch was weniger Lustiges?
Also ich habe keine Lust auf Frust. Der Käse ist…Kreativität hat immer auch einen mehr oder weniger lange andauernden zerstörerischen Moment. Und meine Art macht Dreck! Gibt Laut von sich! Trommelt! Spielt! Tanzt! Schmatzt! Hat Ecken und Kanten! Stört! Knutscht! Bastelt! Baut! Entwirft! Denkt! Schwitzt! ….
Ich liebe ja den Fromm Spruch! Wie war der noch mal? “Liebe ist der perfekte Nährboden für die menschliche Schöpferkraft, vorausgesetzt, die Liebe ist echt!”
Schaun wir mal….Was können Schlüsselerlebnisse sein, die ein Mensch braucht, Rahmenbedingungen, damit ein Mensch wieder kreativ wird?
Spannend?
Ich beschreibe mal so ein paar Basics, die man so an Mustern wahrnehmen kann. Was bringt Menschen in Bewegung?
Glaubenssätze beeinflussen die Wahrnehmung des persönlichen Beweggrundes
Warum sollte ich?
Hier einige Beispiele, ohne Anspruch auf Vollständigkeit…
Ich muss handeln, um meine Moral- und Wertvorstellungen durchzusetzen - das Richtige tun müssen
Mich treibt der Wunsch, etwas Neues zu erschaffen - Ob ich ein guter „Bildhauer” bin, zeigt mir meine Skulptur
Ich tue einiges dafür, um besser als andere dazustehen - Im Vergleich mit anderen will ich besser abschneiden
Ich tue viel, um anders zu sein, als die anderen. - Wunsch nach Abgrenzung
Ich tue Dinge, um anderen zu helfen (Zusatzfrage: Tue ich das mit oder ohne Erwartungen, also bedingungslos?) - Wer anderen über den Berg hilft, kommt selbst dem Gipfel näher
Ich muss dann etwas tun, um Missstände und Ungerechtigkeiten zu verhindern oder zu beseitigen - Wut über Missstände, Ungerechtigkeiten
Ich treffe meine Entscheidungen, aus Angst oder um mich abzusichern - Angst oder Sicherheitsbestreben
Ich tue oder lasse Dinge, aus Angst bestraft zu werden oder einen Nachteil zu haben. - Angst vor Bestrafung und Repressalien
Ich treffe meine Entscheidungen, um etwas zu erleben oder um meine Neugier zu befriedigen - Abenteuerlust und Neugier
Ich handele, damit andere mich respektieren, anerkennen, gut von mir denken und mich loben. - Wunsch nach Anerkennung
Mich treibt der Wunsch, etwas zu bewegen und die Möglichkeit zu haben, zu sagen wo es lang geht und meine Ideen umzusetzen. - Macht und Gestaltungsspielraum
Ich tue viel, um andere davon zu überzeugen, dass ich Recht habe bzw. im Recht bin - Recht haben wollen
Ich tue die Dinge, die ich tue, impulsiv und nur aus Spaß an der Sache selbst. - Lust, Spaß, Freude an einer Sache
Ich tue viel dafür, um dazuzugehören und um Teil eines Größeren zu sein und zu bleiben. - Dazugehören wollen
Ich tue und lasse Dinge, um meine Bequemlichkeit zu erhalten und um unangenehme Situationen zu vermeiden. - Bequemlichkeit
Gestern, in einer Teamfortbildung zum Thema; “auffällige Kinder- schwierige Kinder ? - Konzept Elternberatung” habe ich Folgendes gehört:
“Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe”
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