Märchen - meine Liebe

Inneres Erleben, wie ist das im Märchen dargestellt?

Kinder sehen die Welt in Schwarz -Weiß.

Polarität

Das Gute und das Böse, die Freundlichen und die Bösen.

dornroeschen2.jpg

Märchen bewahren eine solche Einteilung durch ihre malerische Symbolik, durch die Einfachheit der Charakter. Märchen sind so schön plakativ. Eine wundervolle Leinwand für mich.

 

Und gut, dass am Ende bestraft wird, wer Unheil gestiftet hat. Gut, dass belohnt wird, wer sich ohne Schuld und Tadel verhalten hat. Im Märchen finde ich Gerechtigkeit.

Mit wenigen Worten erscheint für mich im Märchen die Möglichkeit. In den phantastischen Bildern des Märchens kann ich mein Erleben erkennen.

Märchen als Spiegel meiner inneren Wirklichkeit. Wie auch immer ich meine Gefühle wahrnehme, Märchen lassen mir die  Freiheit und Raum für all meine Ideen und Vorstellungen . Märchen sind von unschätzbarer Kostbarkeit, eine Quelle der menschlichen Schöpferkraft. Märchen sind ein Ort für Entwicklung. Hier ist mein Labor. Hier kann ich erkennen, was mich ausmacht. Hier kann ich etwas über das Wesentliche des Menschseins erfahren. Hier erlebe ich meine immerfließende Schöpferkraft. 

Das Märchen deutet deine Empfindungen nicht. Im Märchen bin ich mit allem eins - allein.

Und weil das so kostbar ist, erfordert es eine taktvolle, liebevolle, wertschätzende, reife Behutsamkeit beim Märchenerzählen.

Als Menschenrechtler finde ich dann auch folgerichtig solche Leute fies, die Märchen in Ihren speziellen Kontext setzen und dann hergehen und als große Theorie Ihre ”allgemeingültige” Deutung unter das Volk psychologisieren. Pfui!!! Teufel!!! Im Märchen selbst werden solche Übeltäter aus dem Dorf getrieben. :-) Und das gehört auch so, wenn Sie mich fragen.

Mehr über meine Liebe zu Märchen….Fortsetzung folgt! 

Einen Kommentar schreiben