Systemisches Management: Wie machen Tagungsreporte, erstellt von Mitarbeitern, Sinn?

Warum sind Tagungsreporte von Mitarbeitern, die nach erfolgtem Veranstaltungstag geschrieben werden, so “sinnvoll”?

Ich empfinde aus meiner eingeschränkten Sicht als Dozentin immer große Dankbarkeit für einen guten Tagungsreport.   (M)ein systemisches Management funktioniert umso besser, je klarer ein Tagungsreport die persönlichen Wahrnehmungen aus Teilnehmersicht dokumentiert. Und hier bedeutet Ausführlichkeit nicht, dass jemand viel geschrieben hat. Als Leiter einer Gruppe von Menschen, geht es mir um die Art und Weise, wie ein Teilnehmer und damit Mitarbeitender wahrnimmt und beschreibt, was er erlebt hat. Denn das ist genau die Ansicht zum Prozess, die mir als System-Managerin fehlt. Die Leitungsaufgabe läßt sich umso besser erfüllen, je  deutlicher die vielfältigen Blickwinkel auf die “Wirklichkeit” werden. Deshalb macht es für mich Sinn, die Sicht der Teilnehmer und Mitarbeitenden, so oft, wie dieser gute Austausch im Geschehen eben möglich ist, ausdrücklich anzufragen. Diese Perspektive der Teilnehmer mit all ihren verschiedenen Blickwinkeln zu erfahren, ergänzt die wenigen Blickwinkel, die ich aus der Leitungsperspektive haben kann.      

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