Resi wird resilient!

Wenn wir äußeren Druck oder Einschränkungen erleben, fallen wir unter Umständen in passive oder hilflose Reaktionsmuster zurück - gelernte Hilflosigkeit.

Wie verhindere ich, dass ich mich darüber hinaus auch noch selbst sabotiere? Wie sind Frustrationen mit Leichtigkeit zu überwinden?  Wie entfalten wir Lust und Eigensinn im Umgang mit hinderlichen Situationen?

Was sorgt für stabile Resilienz?

Zum Beispiel: 

- Worte finden –

Sich auf eine Weise auszudrücken, die zulässt, dass sich ein Bewusstsein für Gesundheit und Ganzheit fortpflanzt und die Gemeinschaft zunehmend zu entsprechendem Handeln veranlasst wird, das ist in manchem Rahmen gar nicht so leicht.

Die Dinge brauchen, selbst wenn sie längst überfällig sind, auch Raum.

Wie Frust an manchen Orten manifestiert wird, leuchtet bei näherem Betrachten ein. Nämlich, sobald erkannt wird, dass der Frust durch meine Phantasie Gestalt annimmt.

Wo sonst nur ein kurzes emotionales Aufwallen in einer kontroversen Situation wäre, gepaart mit entsprechenden Körpersignalen und biochemischen Reaktionen, die nach einigen Sekunden wieder abklingen, steigert unser Kopfkino Frustrationsgefühle zu Ohnmachtsphantasien und löst so kraftvolle Wellen aus. Zum Beispiel, wenn ich  weiter grübele und diesem “Frust”-Gefühl andichte, dass es in Zukunft so weiter geht….”immer”, oder sich “nie” ändert.

Es gibt Auswege:

Es gilt so rasch es geht, sich der Fallen bewusst zu werden, in die man bereitwillig hineintappt und den Frust zu akzeptieren und aus eigener Kraft zu überwinden. Von den negativen Gedanken ablassen bedeutet dann auch, die Emotionen und biochemischen Reaktionen zu blocken. Denn die kann ich gar nicht gebrauchen, wenn ich das Gute im Menschen mit seinen schönen Empfindungen und gesundmachenden Botenstoffen weiterentwickeln will.

Gedankensprung: Ich lese zurzeit in einem Gartenbuch, mit dem Namen” Verliebt in meinen Garten ”Darin steht folgendes, ich zitiere: “Es hat in der Weltgeschichte noch niemals eine Pflanze gegeben, die aus Angst zu sterben nicht gewachsen ist. Menschen hingegen tun solche Dinge ständig - lassen etwas sein aus Angst, dass es schiefgehen könnte. 99 Prozent beim Gärtnern hängen von der eigenen Einstellung ab und natürlich von einem gewissen Grundwissen über Pflanzen […]” und “[…] Pflanzen möchten wachsen - dafür leben sie. Sie haben keine Hemmungen oder sind unsicher. Sie sind weder gefühllos noch emotionsgeladen. Im Gegensatz zu uns, haben sie nie einen schlechten Tag oder sind übel gelaunt. Sie interessieren sich nur für ihr Überleben und ihre Fortpflanzung.[…]” 

Was sagt man dazu?  :-)

Herzliche Grüße und aus dem schönen Alt-Hürth, Ihre Manuela Dillenburg-Lux 

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