Ein heiterer Mensch ist kein alberner Mensch

Wie macht Heiterkeit Schule?

 

Heiter sein, Spaß verstehen – eine Kompetenz „dem Ernst des Lebens“ in angemessener Distanz zu begegnen. Die meisten der jüngeren Schüler können das noch. Über sich selbst und jede Kleinigkeit kichern…

 

Wie hört die Heiterkeit auf? Wie kommt es, dass aus dem natürlich entspannten Zustand kindlich heiterer Gelassenheit Spannungszustände wie Spott, Hohn und Sarkasmus werden?

 

Was ist los, mit Menschen, die „keinen Spaß verstehen“, nicht nachvollziehen können, worüber andere Menschen schmunzeln – Möglichkeiten und Freiheiten, das Leben lustvoll zu genießen, nicht wahrnehmen.

 

Was ist los im Klassenzimmer?

Was braucht ein Lehrer, damit er von der Marotte lassen kann, ein „Ernst des Lebens_Szenario“ zu seiner eigenen Daseinsberechtigung aufzubauen?

 

Wer Schüler liebt, hilft ihren Lehrern! – Meine Meinung.

 

Gelöst, heiter, angstfrei – sind wir Menschen neugierig, forschen, finden und erfinden, stellen die Sache auf den Kopf, gehen den Angelegenheiten auf den Grund und stellen die Dinge in einen anderes Licht, drehen und wenden die Elemente mutig, fröhlich, fragend…

 

Kinderdenken löst Probleme. Dichter, Denker und Erfinder zu fördern, das wäre ein wundervoller Auftrag für Schule.

 

Dass “Schule an sich” dabei eine heitere Sache werden muss, ist nicht nötig, aus meiner Sicht. Uns regte der Standpunkt des Lehrers an, trotzig zu werden, wenn er uns beim Träumen erwischte. Sein legendärer Satz „Phantasie gehört nicht in den Unterricht“ bürstet mich heute noch auf.

 

Allerdings ist Heiterkeit in der Lernatmosphäre wirklich sehr viel günstiger für alle Beteiligten, weil die Effektivität des Lernens direkt mit der Frage korreliert, ob ein Schüler mit oder ohne Angst lernt.

 

Wie kann ich die Kosten des Lernens in Bezug zu den Erwartungen des Lernerfolges reduzieren?

Wie wird der Nutzen des Lernens größer?

 

Wie kann ich die Kosten des Lehrens in Bezug zu den Erwartungen des Lernerfolges der Schüler reduzieren?

Wie wird der Nutzen des Lehrens größer?

 

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