►Das Nein..

 

in der Liebe, von Peter Schellenbaum. Dieses Buch habe ich seitdem es 1993 erschienen ist, schon oft empfohlen.

Dafür gibt es einige Gründe:

Es ist sowohl für diejenigen erleichternd, die sich manchmal zu eng umklammert vom Partner fühlen, als auch diejenigen, die sich in unerträglicher Weise vom Partner entzweit fühlen.

Gezeigt wird, wie die Kräfte des Bindens wirken – Leitbildspiegelung.

Anregung, um selbst einmal zu überlegen, wie es mit der Bedeutung des “Nein” im eigenen Denkmuster bestellt ist. Wie erlebe ich das Verhalten meines Partners mir gegenüber? Was tut unserem Miteinander gut?

Die Grundgedanken und Beobachtungen Schellenbaums sind außerdem für alle Eltern und Erzieher von Interesse.

Was passiert “in der Liebe” - sozusagen, während wir die Kraft der Liebe als solche wahrnehmen…

…bevor unsere Kinder sich kompentent, wie sie sind, freikämpfen, von unseren kläglichen Versuchen, sie in unsere Wertvorstellungen einzuschweissen.

Impulsgebend sind Schellenbaums Gedanken also auch bei der Frage, wie lasse ich Raum für die Entwicklung von Selbstbewußtheit und Eigenverantwortung.

Da in unserer Gesellschaft einige von uns nicht lernen, auch in enger Beziehung zu den Erziehungspersonen “Nein” zu sagen, ohne die benötigte Liebe und Zuwendung zu verlieren, können die Überlegungen, die Schellenbaum hier anbietet, Licht ins Dunkel bringen.

Erfrischend, erleichternd und fruchtbar ist dies auch, etwa für Menschen, die sich von Ihrem Partner durch ein “Nein” so beängstigend abgewiesen und verletzt und ausgeschlossen fühlen.

…weil die Gedanken die Richtung ändern können…

Schellenbaum verdeutlicht, dass das “Nein” dem Respekt, dem Schutz und der Entwicklung der eigenen Identität dient und nicht die Verdammnis der anderen Person erklärt.

 

Das Nein in der Liebe, Schellenbaum, Peter

ISBN 978-3-423-35023-5

 

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