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Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke

Wenn das Licht erlischt, bleibt die Trauer. Wenn die Trauer vergeht, bleibt die Erinnerung an das Licht.

 

 

 

Mitfühlende Worte, taktvolle Gesten und herzliche Umarmungen zeigen mir die Sicherheit unendlicher Liebe und bringen mich durch die Dunkelheit.

 

Jetzt verstehe ich allmählich, dass ich niemals einsam bin - aber mit allem eins. Danke.

Manuela Dillenburg-Lux am 16.05.2014

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