►etwas mehr Hirn bitte…

das neue Buch von Gerald Hüther, soeben erschienen, ist empfehlenswert.

Und sein  neu gegründetes Institut spricht mir aus dem Herzen, denn es ist genau das, was mich mit aktivlernen voller Begeisterung umtreibt.

Prof. Dr. Gerald Hüther ist zu der Erkenntnis gekommen, dass alles eine gemeinsame Ursache hat, nämlich die Art und Weise unseres Umganges miteinander, unsere gegenwärtig vorherrschende Beziehungskultur. Statt einander als Subjekte zu begegnen, machen wir uns gegenseitig zu Objekten unserer Erwartungen, Interessen, Bewertungen oder gar Maßnahmen. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. So kann niemand die in ihm angelegten Potentiale entfalten.

Deshalb hat er sich dazu entschlossen, eine Akademie zu gründen, die als gemeinnützige Genossenschaft organisiert ist. Ziel der Aktivitäten dieser Akademie ist die Unterstützung von Gemeinschaften beim Aufbau einer Beziehungskultur, die eine optimale Entfaltung der Potentiale ihrer Mitglieder ermöglicht.

Mein Konzept aktivlernen hat seinen Ursprung im konstruktiven Umgang mit schwierigen Lebenssituationen. Es war das wesentliche Ansinnen, die daraus erwachsene Resilienz möglichst gut und vielfältig an andere Menschen weiterzugeben. Ich wollte und will vor allem von Herzen immer nur eines: eine ansteckende Gesundheit sein. So sind aus eigener Kraft in der Vergangenheit etliche Projekte  für Menschen entstanden, denen ihre Entwicklung und zwischenpersönliche Potentialentwicklungen das wichtigste Anliegen ist. Das alles jetzt in einem großen Stil zu potenzieren - selbstverständlich bin ich dabei. Meine Hoffnung dahingehend und mein Vertrauen in die Gemeinschaft waren immer viel größer als meine Zweifel. Bei aller gebotenen Skepsis - mit Herz und Hand ist “mehr Hirn bitte” und die Genossenschaft für Potentialentwicklung ein verheißungsvoller Funke, von dem ich mir weiterhin Ersprießliches erwarte. Mir macht das richtig Lust auf neue Taten. Ich bin da und ich bin bereit.

Einen Kommentar schreiben