►und das nicht nur zur Sommerzeit…

Es gibt Verhaltensweisen bei Kollegen, die uns den Arbeitsalltag schwierig machen. Mit diesen Tricks, bringen Sie die Arbeitsbeziehung mit wenig Energieaufwand wieder ins Lot:

Unser Traum „Einer für Alle und Alle für Einen“. Die Realität: „Alle, bloß der nicht!“

Störenfriede und Spielverderber machen uns das Arbeitsleben schwer.

Sie sind rücksichtslos, faul, hinterhältig, stänkern und sähen Zwietracht und bringen mit ihrer Art, sich zu verhalten, zusätzliche Belastung in den Arbeitsprozess. Oft nimmt das anstrengende Verhältnis zu ihnen einen großen Raum in privaten Gesprächen ein und bald schon ist das Ganze eine ausgewachsene persönliche Belastung.

Ich hatte noch nie keine Lust zur Arbeit zu gehen, aber seit diese Person da ist, bin ich nur noch genervt, gestresst, schlafe ich schlecht , bin selbst nach einem Wochenende kaum erholt…

Genauer betrachtet: Was ist Ihr eigener Beitrag?

Offensichtlich gibt es irgendetwas, das Sie selbst an dem Verhalten der Person interessiert. Denn sonst nähmen Sie es nicht wahr.

Sie fokussieren dieses Verhalten und lassen sich damit ablenken und widmen dem Verhalten und seiner Wirkung auf Sie selbst Ihre Aufmerksamkeit. Sie lassen es zu, sich von diesem Verhalten und seiner Wirkung faszinieren zu lassen. Sie verbringen Zeit mit diesem Verhalten und Sie selbst bauen eine Beziehung zu diesem Verhalten der Person auf – egal ob Sie sich hinwenden zu etwas oder jemandem oder ob Sie etwas oder jemanden bewusst ablehnen, Ihre Energie folgt Ihrer Aufmerksamkeit.

Sie ärgern sich.

Wählen Sie den Weg aus dem Dilemma.

Welche Möglichkeiten gibt es noch, außer sich über diese Person und Ihr Wirken zu ärgern?

Hilfreiche Grundeinstellung: Gerade jetzt ist mir an einer respektvollen Arbeitsbeziehung gelegen. Das heißt: Ich respektiere alles und akzeptiere nicht alles.

Diese Bestimmungen helfen im Umgang mit schwierigen Kollegen:

Die eigene Mitte aufsuchen

sich erfrischen, herunter kühlen, sich sehr bewusst etwas Gutes tun

sich hinterfragen

 nach außen geschlossen sein. Also nicht spotten oder gar lästern, sondern geordneter Rückzug. Dabei hilft Folgendes als Fokus: Der Lärm geht, die Stille bleibt

das Gespräch wünschen

Distanz gestalten – denn offenbar ist der Andere wie Du selbst, zumindest mal in diesem Punkt. Und mit der Nase an der Leinwand, zu viel Nähe, erkennst du nicht den Rembrandt. :-)

 

…nein, auch im Winter, wenn es schneit….

Es gibt da so ein paar physikalische Gesetze, denen wir auch in zwischenpersönlichen Dingen Folge leisten müssen, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Geben Sie sich selbst und dem Anderen also Raum, um die Dinge, die miteinander gemacht werden, auszuwerten. Das geht dann am besten erstmal allein.

 

 

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