Archiv der Kategorie ‘WUNDERTÜTE‘

►Wind, Sand und Sterne

Freitag, den 14. Oktober 2011


“Wenn uns ein
außerhalb unseres Ichs
liegendes gemeinsames Ziel
mit anderen Menschen
brüderlich verbindet,
dann allein atmen wir frei”
 
(Zitat aus “Wind Sand und Sterne”,

von Antoine de Saint-Exupery)





Wundertüte

Donnerstag, den 18. November 2010
Willkommen in der aktivlernen Wundertüte  
Hier können Ideen  aller Arten sprudeln und virtuelle Wunderkerzen gezündet werden
~ Hier können Sie unerkannt und fröhlich herumgeistern~

zackige Geistesblitze hinterlassen 

 zockige Fragen stellen knobelige Kopfnüsse knacken   gedankliche Funken sprühen lassen und dann heimlich mal schauen, wie der Funke überspringt…  frei nach Karlsson auf dem Dach “Knallen muss es tüchtig und lustig will ich es haben, sonst mach ich nicht mit” 

Bezaubernde Übung

Montag, den 15. November 2010

Stellen Sie sich folgendes vor:

Sie finden in Ihrer Wohnung oder Ihrem Büro eine geheimnisvolle Tür: Hinter dieser Türe finden Sie Ihre ganz persönliche Zauberwelt - eine Welt, in der alles so ist, wie Sie es sich immer schon gewünscht haben.

Was finden Sie dort? Wie sieht es aus? Wen treffen Sie? Was möchten Sie dort tun?

Sie können jetzt gleich die Türe zu Ihrem Wunderland öffnen. Genießen Sie die bezaubernden Ideen, die Ihnen bei dieser Gedankenreise von allen Seiten zufliegen.

Vielleicht finden Sie ein paar Hinweise darauf, wie Sie ab jetzt erste Schritte tun können, um Ihren ganz persönlichen Herzenswünschen näher zu kommen…

Ich wünsche Ihnen einen bezaubernden Tag, Ihre Manuela Dillenburg-Lux

Motivation in der Krise

Donnerstag, den 11. November 2010

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Die Schwierigkeiten verleugnen und mit einem Gewaltakt nur noch “das Positive” in seinen Kopf zu hämmern, ist in höchstem Maße ungesund.

Ganz im Gegenteil. Krisenzeiten machen den Einzelnen in besonderer Weise achtsam. Und so liegt in der sogenannten “Krise” die besondere Chance, sich mit der Frage zu befassen:

Was ist günstig, wenn ich mich weiterentwickeln möchte?

Wie bekomme ich meine Kraftquellen wieder in den Blick?

Ein “Problem” benennen kann nur, wer eine Idee davon hat, wie es wäre, wenn die Lage besser wäre. Wenn Sie also ein Problem beim Namen nennen können, haben Sie schon einen festen ersten Schritt, auf  Verbesserung hin, getan. Um nun zum Nächsten zu kommen und nicht im Kreis zu laufen, wäre es günstig,  die Form der Fragestellung zu ändern.

Mit anderen Worten, was fehlt, ist ein umfassenderer Blick.

Eine andere Perspektive, die ganz andere Aussichten bietet, wäre jetzt günstig und eine Methode, mit der ich mich und meine eigene Kraft wahrnehmen und mich in meinem eigenen, gesunden Tempo weiterentwickeln kann.

Mit Lernlust und Eigensinn Veränderungen verfolgen.

Weitergehende Tipps und Ideen und Übungen für Einzelpersonen, Teams und offene Lerngruppen erfragen Sie unter info@aktivlernen.de

Initiativ - Inspirierend - Verläßlich - Kurzeitige Begleitung für  eine Entwicklung aus eigener Kraft -  ganz im Sinne Ihrer individuellen Intentionen und Absichten.

Dem Leben zugewandt - die Achterbahn des Lebens akzeptieren und lebensfroh weiterreisen zu neuen Ufern:-)

Ihre Manuela Dillenburg- Lux

Gut dran

Donnerstag, den 29. Juli 2010

 ist, wer Humor hat.[H]umor lat. heißt Feuchtigkeit, im Sinne des richtigen Gemisches der Körpersäfte, das zu einer guten Stimmung verhilft. Menschen, die die lustigen Dinge einer Situation wahrnehmen können und dies dann auch auf eine Weise zum Ausdruck bringen, die erheiternd wirkt…

…die haben Humor. So sagt man.

Psychologisch kann sich ein solcher Mensch emotional distanzieren. Während das Weinen annähert, ist das Lachen, sozialpsychologisch betrachtet, in einer Weise wirksam, die eher distanziert.

Wohl dem, dem die rechte Mischung gelingt.

Lachen ist manchmal eben die beste Medizin. 

Wer dies für sich vertiefen will, findet möglicherweise im folgenden Buch einen wahren Schatz:

Der Ernst des Lebens Und was man dagegen tun muss, Andreas Lebert, Stephan Lebert, Fischer Verlage, 2009

ISBN: 978-3-10-042506-5

 

Schwi…mmen, schwi…mmen, schwi…mmen…

Samstag, den 17. April 2010

Das Meer, in dem ich schwimme, ist Teil eines unendlichen Ozeans. Ich schwimme darin. Ich bin glücklich, das zu wissen und zufrieden. Ich bin dankbar für alles Gute. Dafür, dass die Zweifel am Lebensprozess immer weniger waren, als meine Hoffnung, bin ich dankbar. Dafür, dass man mich lernen ließ, Angst zu überwinden, frei zu sein, mutig weiterzuschwimmen, danke.
Ich schwimme nicht allein. Ich wähle, dass nicht Zweifel und Pessimismus, sondern Glaube, Begeisterung meine Begleiter sein mögen. Ich kämpfe nicht und ich verfalle nicht der Panik. Von solchen Irrlichtern lasse ich ab und bin gelassen. Kompliziert war gestern. Jetzt mache ich es einfach! Schwimmen.

Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende,
Manuela Dillenburg-Lux

Adler steigen keine Treppen

Dienstag, den 12. Mai 2009

 

Der Pädagoge hatte seine Methoden aufs genauste ausgearbeitet;

er hatte - so sagte er - ganz wissenschaftlich die Treppe gebaut,

die zu den verschiedenen Etagen des Wissens führt; mit vielen

Versuchen hatte er die Höhe der Stufen ermittelt, um sie der normalen

Leistungsfähigkeit kindlicher Beine anzupassen; da und dort hatte er

einen Treppenabsatz zum Atemholen eingebaut und an einem bequemen

Geländer konnten die Anfänger sich festhalten.
Und wie er fluchte, dieser Pädagoge! Nicht etwa auf die Treppe, die ja

offensichtlich mit Klugheit ersonnen und erbaut worden war, sondern auf die Kinder, die kein Gefühl für seine Fürsorge zu haben schienen.

Er fluchte aus folgendem Grund: solange er dabei stand, um die methodische Nutzung dieser Treppe zu beobachten, wie Stufe um Stufe emporgeschritten wurde, an den Absätzen ausgeruht und sich an dem Geländer festgehalten wurde, da lief alles ganz normal ab. Aber kaum war er für einen Augenblick nicht da: sofort herrschten Chaos und Katastrophe! Nur diejenigen, die von der Schule schon genügend autoritär geprägt waren, stiegen methodisch Stufe um Stufe, sich am Geländer festhaltend, auf dem Absatz verschnaufend, weiter die Treppe hoch - wie Schäferhunde, die ihr Leben lang darauf dressiert wurden, passiv ihrem Herrn zu gehorchen, und die es aufgegeben haben, ihrem Hunderhythmus zu folgen, der durch Dickichte bricht und Pfade überschreitet.

Die Kinderhorde besann sich auf ihre Instinkte und fand ihre Bedürfnisse wieder: eines bezwang die Treppe genial auf allen Vieren; ein anderes nahm mit Schwung zwei Stufen auf einmal und ließ die Absätze aus; es gab sogar welche, die versuchten, rückwärts die Treppe hinaufzusteigen und die es darin wirklich zu einer gewissen Meisterschaft brachten.

Die meisten aber fanden - und das ist ein nicht zu fassendes Paradoxon - daß die Treppe ihnen zu wenig Abenteuer und Reize bot. Sie rasten um das Haus, kletterten die Regenrinne hoch, stiegen über die Balustraden und erreichten das Dach in einer Rekordzeit, besser und schneller als über die sogenannte methodische Treppe; einmal oben angelangt, rutschten sie das Treppengeländer runter… um den abenteuerlichen Aufstieg noch einmal zu wagen. Der Pädagoge macht Jagd auf die Personen, die sich weigern, die von ihm für normal gehaltenen Wege zu benutzen. Hat er sich wohl einmal gefragt, ob nicht zufällig seine Wissenschaft von der Treppe eine falsche Wissenschaft sein könnte, und ob es nicht schnellere und zuträglichere Wege gäbe, auf denen auch gehüpft und gesprungen werden könnte; ob es nicht, nach dem Bild Victor Hugos, eine Pädagogik für Adler geben könnte, die keine Treppen steigen, um nach oben zu kommen?

 

aus: Célestin Freinet: Die Sprüche des Mathieu (Les dits de Mathieu ), 1967
nachgedruckt in: Jochen Hering und Walter Hövel (Hrsg.). Immer noch der Zeit voraus. Kindheit,  Schule und Gesellschaft aus dem Blickwinkel der Freinet-Pädagogik. Pädagogik-Kooperative e.V. (jetzt Freinet-Kooperative e.V.), Bremen, 2. Auflage 1999.