Archiv der Kategorie ‘INSEL‘

►Finde innere Einheit.

Dienstag, den 16. Juni 2015

ein wundervolles Mantra: Wer innerlich zur Einheit findet, wandelt seine Umgebung ohne äußeres Tun.  Lao Tse

 In der Vollständigkeit lautet der Text, wie folgt:

Wessen Geist und Gemüt von der Einheit allen Seins erfüllt ist,

kennt keinen Zwiespalt, und Streit ist ihm fremd.

Wer Demut übt und sein Leben auf das Eine ausrichtet,

lebt im Einklang mit sich selbst, seinem Nächsten und allem, was ist.

Wer innerlich zur Einheit findet,

wandelt seine Umgebung ohne äußeres Tun.

Gleich ob des Himmels Pforten sich öffnen oder schließen,

bleibt er gelassen und furchtlos er selbst.

Weil ihm Geben und Empfangen eins sind,

schafft er Ausgleich und Ordnung,

und sein Wirken dient allen Wesen.

Er nährt und bewegt, ohne zu fordern,

er erschafft und wirkt, ohne festzuhalten,

er führt und herrscht, ohne zu herrschen.

Darin liegt das Geheimnis des Gelassenen.

LAO TSE

►Lebenselixir

Dienstag, den 27. September 2011

Ich weiß überall in der Lebenswüste irgendeine schöne Oase zu entdecken. (Heinrich Heine)

►Schatzinsel

Samstag, den 12. Februar 2011

Die Güte des Menschen wäre nicht echt,
würde sie sich nicht auch auf das lebendige Tier,
den wehenden Wind,
die sprießende Pflanze erstrecken.
Zielt die Güte nur auf den Menschen,
dann ist sie oft nur Ausdruck von Egoismus und Lebensverachtung.
Finde zurück ins Zentrum der Dinge,
die dich umgeben, und höre,
wie es lebt,
wie es im geheimnisvollen Rhythmus des Universums pulsiert.
Dann findest du deinen Weg des Herzens.
(indianische Weisheit)

Erfolgreich mit Besonnenheit

Mittwoch, den 29. September 2010

Seligkeit ist ein Zustand, ungestört von Gewinn oder Verlust

Arbeit und Ruhe

Arbeit macht allein nicht glücklich.

Dem Glücksempfinden ein wenig näher kommt derjenige, der die Arbeit mit der Intention verfolgt, neben den eigenen Interessen und der Selbstliebe seine Kompetenz zu erfahren, auch für das, was über seine eigene Person hinausgeht.

Anteilnahme und Verantwortlichkeit 

Als Voraussetzung für Ganzheit ist somit die Fähigkeit, sowohl zu arbeiten, als auch zu lieben anzusehen.
Und so ist Arbeit dann immer auch Beziehungsarbeit, ein Prozess der Nähe-Distanz-Regulation.

Konzepte zur Selbsterkenntnis

In der Auseinandersetzung, im Verlauf der Arbeitsprozesse findet das Werden der Persönlichkeit statt.

Begünstigend für diese konstruktiven Entwicklungen und Entfaltungen wirken sich Ruhephasen aus.

Manuela Dillenburg-Lux, 28.September 2010

uferlos

Mittwoch, den 30. September 2009

Das Lernen ist ein Ozean ohne Ufer - Konfuzius

Regenbogen

Samstag, den 23. Mai 2009

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.
(Friedrich Nietzsche)

 

 

Etwas Spannendes habe ich in Puncto Hoffnung zum Thema “Umgang mit Kränkungen” bei Bärbel Wardetzki gefunden: 

“Hoffnung und Gelassenheit haben im weiteren Sinne etwas mit der Überwindung von Kränkungen zu tun. So ist Hoffnung der Gegensatz von Erwartung, Gelassenheit der Gegenpol von Kontrolle und Macht.

Indem wir hoffen, nehmen wir Abschied von Erwartungen und ihrer unbedingten Erfüllung. Die Folge unerfüllter Erwartungen ist Enttäuschung und Kränkung. Wenn sich Hoffnungen zerschlagen, ist die Folge Trauer. Dann betrauern wir das, was wir nicht bekommen können, sind aber nicht gekränkt.

In der Hoffnung liegt nicht der Anspruch auf Befriedigung, sondern der Wunsch und das Vertrauen, daß wir bekommen, was wir brauchen.[….]

Bestellen wir uns also, wie immer in schwierigen zwischenmenschlichen Fällen, Hilfe beim Universum.  Unsere eigenen Macken, die zu diesen schwierigen Empfindungen beitragen, können wir erforschen. Zur erfolgreichen Veränderung der eigenen  Meise! bestellen wir uns dann noch eine dicke Portion inneren Frieden :-) Dem Anderen können wir gleich eine Familienpackung inneren Frieden mitbestellen. Und wenn nicht gleich aus der Meise eine Friedenstaube! wird, so hilft es auf jeden Fall dahingehend, dass wir uns nicht in Rachgelüsten oder in unseren Tränen verlieren, weil wir die Sache fälschlicherweise nur beim Anderen sehen. 

Merke: Zum Zwist gehören immer zwei! Und ändern kannst Du Dich selbst am Leichtesten, indem Du mal einen anderen Standpunkt wählst und von dort aus guckst, wie dann die Sache aussieht. 

Bärbel Wardetzki sagt […] Kränkungen sind vermeidbar, wenn wir statt der Erwartungen Hoffnungen hegen, uns Zeit nehmen, Geduld haben und warten können. In dieser Haltung haben wir das, was ich Gelassenheit nenne.

In der Gelassenheit hören wir auf zu kontrollieren, und vertrauen uns an. Wir lassen geschehen, was wir nicht beeinflussen können und wenden keine unnötige Kraft auf, etwas außerhalb unserer Macht Stehendes steuern zu wollen.

Wir können beispielsweise die Liebe und Zuneigung eines Menschen nicht erzwingen, nicht durch Macht und Kontrolle erringen.

Wir können nur hoffen, daß er uns so liebt, wie wir ihn und er uns seine Liebe schenkt.

Wir können nicht mehr tun, als unsererseits offen für ihn zu sein.

Kränkung hat da keinen Platz, da sie fordert und alles zunichte macht. Hoffnung dagegen kontrolliert nicht, sondern läßt sich beschenken.

Und unsere Erfahrung hat uns möglicherweise gelehrt, daß wir gerade das bekommen, was wir innerlich auch bereit sind herzugeben. Und daß wir vieles nicht bekommen, was wir zwanghaft und unbedingt “haben wollen”. Wenn wir uns für die Hoffnung und die Gelassenheit entscheiden, sind wir weniger anfällig für Kränkungen.[…]

Lebensweisheit eines Freundes…

Samstag, den 23. Mai 2009

Wenn dich jemand verletzt,

schreibe es in den Sand.

Wenn dir jemand etwas Gutes tut,

meißle es in Stein.

Seelengarten

Freitag, den 13. März 2009

cimg0897.jpgDie Nähe mancher Menschen  ist wie eine Sonne im Garten unserer Seele;Der Boden unseres Selbstvertrauens erwärmt sich unter ihren Strahlen.Die Saat all unserer Wünsche geht auf und die Knospen der Zuversicht strecken sich zum Himmel empor.Es wird Sommer in uns und die Blüten des Glücks öffnen sich.   

Natur

Donnerstag, den 13. November 2008

Wir sind so gern in der Natur, weil diese keine Meinung über uns hat

(Friedrich Nietzsche)

Inderstille:-) hier Schreibmeditation

Freitag, den 31. Oktober 2008

Regelmäßig gehe ich in mich. 2002 habe ich dabei in einem Internetforum folgende Beobachtung gefunden:

“Und wenn mir jemand was erzählt, dann mache ich mir darüber Gedanken und das sind beides Dinge, die ich bei anderen Menschen oft vermisse.Ich habe oft den Eindruck, das nur geredet wird, weil man die Stille nicht ertragen kann, weil man ein Vakuum meint, mit irgendetwas füllen zu müssen und so bleibt es dann auch nur irgendetwas. Dabei kann auch gemeinsames Schweigen und Hören ein unheimlich intensives Erlebnis sein, das man meist aber nur mit sehr vertrauten Personen zustande bringt. Jeder von uns kennt magische Momente, solche, in denen man für einen Augenblick meint, das Universum stünde still und von denen man weiß, dass sie sich niemals künstlich erzeugen ließen, was man dann immer ein bisschen bedauert. Das sind Momente, die der Stille entspringen und die leider viele Menschen niemals erleben werden, weil sie sie nicht zulassen können.”

Am 17.06.02 habe ich mir diese Zeilen ausgedruckt. Eine Frau in einem Internetforum hat sie geschrieben. Sie haben mich damals, wie heute tief berührt.

Ich kenne das von mir selbst. Ein Scheissverhalten. Verbale Inkontinenz! Das ist das golumartige Suchen nach einem Spiegel für mein Bedürfnis  nach etwas Vertrauen in unsere Gemeinschaft. Ein Suchen, nach etwas Vertrautem. Wem kann ich trauen.  So, wie früher, in meiner Familie. Der großen Familie, in der wir so viel miteinander lachten, weinten, diskutierten. Es ist heute manchmal die Einsamkeit und die Angst verloren zu gehen, in einer Welt, die ich nicht mehr sinnlich erleben kann. Mir bleibt die sinnliche Erfahrung verwehrt. Zu viel, zu schnell, zu laut, zu dicht, zu dominant das Soziale, zu wenig Individualität.  Wo kann ich stolpern? Alles ist so schön eben, so glatt, so rein, so perfekt. Würg! So ticke ich nicht. Ich bin Mensch.

Inzwischen weiß ich, ich finde kaum die “richtige” Form. Und ich spüre doch, wo früher Schweigen falsch war, ist heute Reden auch falsch. Das Leiden ist nicht weg. Ich vermisse die Wertschätzung meiner Individualität in der Geborgenheit meiner Großfamilie.Fakt! 

Einige sehr deutliche Bilder steigen wieder und wieder in mir auf. 

Etwa aus dem Jahr 2004.: “Gott sei Dank”, ich habe diese Bilder noch. Ich finde sie in der Stille in meinen Achtsamkeits - Meditationen im Alltag. Im Gehen, beim Autofahren, beim Malen, beim Joggen, in meinem Kopfkino…beim Kuscheln mit meinen Kindern, ……beim Beobachten meiner Katzen,……………..wie sie meine Aufmerksamkeit bekommen……………….meine Seele streicheln………………………………….Fenster zu …………………………..HAB (E) SEELIGKEITEN
…Stille…..Vertrautheit….das Bild vom Erlebnis mit den beiden Priestern in der kleinen Klosterkapelle in Griechenland, das ich mit meiner Seelenschwester geteilt habe……Hell sehe ich viel Bewegendes in meinem Leben. Liebe überall.
Auch zum Jahreswechsel 2009 wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen, dass Ihr viele dieser wunderbaren Momente der angemessenen Nähe und des Vertrautseins findet.