Archiv der Kategorie ‘MACHT SCHULE‘

►Lisette und ihre Kinder

Montag, den 12. Dezember 2011

Im “Kleinen Kindergarten” hat Lisette den klaren Blick für das Gute, das
in allen Menschen ist.

Filmemacherin Sigrid Klausmann macht mit ihrem Film,
über diese wundervolle Pädagogin in ihrem letzten Kindergartenjahr, auch genau
das:

Sie öffnet unseren den Blick für das, was wir Kindern mit auf den Weg
geben müssen und auf welche Weise diese kleinen Menschen sinnvolle Begleitung
und Hilfe erfahren.
Lisette ist eine reife Meisterin der achtsamen Selbstwahrnehmung. Entsprechend gelingen
ihr der gute Austausch und der gute Kontakt mit Kindern, Eltern und mit uns.

Alles, was sie tut, tut sie sehr bewusst und wohl reflektiert. Sie ist fähig, ihre Wahrnehmungen von ihren Bewertungen zu unterscheiden. Sie lässt sich und anderen Zeit.
Auf diese Weise wohl geordnet, fließt ihre Herzens-Bildung mit einer Mischung aus Liebe, Geduld und Heiterkeit. Damit schafft sie wundervolle Räume für die Lernlust und den Eigensinn der kleinen und großen Menschen.
Was ist Präsenz? Wie wirkt sie?

erleben Sie es mit diesem Film - lassen Sie ihn auf sich wirken -
spüren Sie nach  - so, wie man eine Trüffelpraline in aller Stille genießt -
…mögen sich alle, die sich für das hiesige Bildungssystem verantwortlich fühlen, hiervon eine Kostprobe genehmigen…
und Freude kommt auf…

Lisette und ihre Kinder, ISBN: 978-3-407-56522-8

►Kinder lernen ihr Leben

Sonntag, den 5. Juni 2011

Ein Kind ständig benörgelt -
es lernt andere zu verachten.

Ein Kind ständig der Böswilligkeit
verdächtigt -

es lernt gegen andere zu kämpfen.

Ein Kind ständig lächerlich
gemacht -

es lernt sich nichts zuzutrauen.

Ein Kind ständig in seinen
Gefühlen beschämt -

es lernt sich schuldig zu fühlen.

Ein Kind auch mit seinen Unarten
ertragen -

es lernt geduldig zu sein.

Ein Kind ermutigt zum Wagnis -

es lernt vertrauen.

Ein Kind fair als Partner
behandelt -

es lernt gerecht zu sein.

Ein Kind beschützt in der
Verlässlichkeit seiner Welt -

es lernt den Glauben an das Gute.

Ein Kind angenommen in Anerkennung
-

es lernt sich für wertvoll zu halten.

Ein Kind geborgen in
Freundlichkeit und Zuneigung -

es lernt die Liebe in der Welt zu entdecken.

Verfasser unbekannt

Ein heiterer Mensch ist kein alberner Mensch

Donnerstag, den 25. November 2010

Wie macht Heiterkeit Schule?

 

Heiter sein, Spaß verstehen – eine Kompetenz „dem Ernst des Lebens“ in angemessener Distanz zu begegnen. Die meisten der jüngeren Schüler können das noch. Über sich selbst und jede Kleinigkeit kichern…

 

Wie hört die Heiterkeit auf? Wie kommt es, dass aus dem natürlich entspannten Zustand kindlich heiterer Gelassenheit Spannungszustände wie Spott, Hohn und Sarkasmus werden?

 

Was ist los, mit Menschen, die „keinen Spaß verstehen“, nicht nachvollziehen können, worüber andere Menschen schmunzeln – Möglichkeiten und Freiheiten, das Leben lustvoll zu genießen, nicht wahrnehmen.

 

Was ist los im Klassenzimmer?

Was braucht ein Lehrer, damit er von der Marotte lassen kann, ein „Ernst des Lebens_Szenario“ zu seiner eigenen Daseinsberechtigung aufzubauen?

 

Wer Schüler liebt, hilft ihren Lehrern! – Meine Meinung.

 

Gelöst, heiter, angstfrei – sind wir Menschen neugierig, forschen, finden und erfinden, stellen die Sache auf den Kopf, gehen den Angelegenheiten auf den Grund und stellen die Dinge in einen anderes Licht, drehen und wenden die Elemente mutig, fröhlich, fragend…

 

Kinderdenken löst Probleme. Dichter, Denker und Erfinder zu fördern, das wäre ein wundervoller Auftrag für Schule.

 

Dass “Schule an sich” dabei eine heitere Sache werden muss, ist nicht nötig, aus meiner Sicht. Uns regte der Standpunkt des Lehrers an, trotzig zu werden, wenn er uns beim Träumen erwischte. Sein legendärer Satz „Phantasie gehört nicht in den Unterricht“ bürstet mich heute noch auf.

 

Allerdings ist Heiterkeit in der Lernatmosphäre wirklich sehr viel günstiger für alle Beteiligten, weil die Effektivität des Lernens direkt mit der Frage korreliert, ob ein Schüler mit oder ohne Angst lernt.

 

Wie kann ich die Kosten des Lernens in Bezug zu den Erwartungen des Lernerfolges reduzieren?

Wie wird der Nutzen des Lernens größer?

 

Wie kann ich die Kosten des Lehrens in Bezug zu den Erwartungen des Lernerfolges der Schüler reduzieren?

Wie wird der Nutzen des Lehrens größer?

 

Für die Rückkehr des Lächelns

Dienstag, den 23. November 2010

an meinen Arbeitsplatz? Da muss ich nicht lange überlegen - Bücher. Ich liebe Bücher.

Neulich stolperte ich im Antiquariat über die Briefe, die der Earl of Chesterfield an seinen Sohn geschrieben hat. Der Titel des Buches hat es mir angetan ” Über die anstrengende Kunst ein Gentleman zu werden…”

Keine Ahnung, was mich an dem Tag wohl geritten hat - weh´dem, der Böses dabei denkt! Vermutlich ist es mir an dem Tag selbst auch schwierig gewesen gentile zu sein:-)

Edle Freundlichkeit und beschwingte Fröhlichkeit sind an manchen Tagen eben wirklich ein anstrengendes Kunsthandwerk.

Jedenfalls fand ich ein wundervolles Zitat, das mich bewogen hat, dieses Buch zu kaufen:

“Wenn im Herzen keine Bosheit ist, so sind immer Heiterkeit und Leichtigkeit in Miene und Manieren.” (Philip Stanhope, Earl of Chesterfield)

Recht hat er, der Earl. Und besser ist das. Ein Lob auf alle Methoden der Psychohygiene.

Ich schiebe mal gleich ein weiteres Zitat aus ebendiesen Briefen des Earls hinterher:

“Deine Aufmerksamkeit sollte so beweglich sein, dass du sie augenblicklich auf ganz unterschiedliche Gegenstände und Personen richten kannst, die dir begegnen.”

und das:

“Urteilskraft ist nicht bei jeder Gelegenheit erforderlich, Takt aber immer.”

Und da ist sie wieder, die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen. Sie kommt mit der Einsicht, dass ich nicht das Mass aller Dinge bin. Manchmal ist ein eleganter Rückzug die beste Strategie.

Ich wünsche Ihnen allzeit heitere Gelassenheit.

Froh zu sein

Sonntag, den 31. Oktober 2010

…bedarf es wenig, denn wer froh ist, ist ein König.

Wenn es ganz dick kommt, singe ich diesen Kanon.

Manchmal mache ich dies nur innerlich. Denke dabei an den Kinderchor in unserer Schule.

Und daran, wie wir von unserem Musiklehrer mit liebevollem Nachdruck angeleitet wurden, diese Zeilen zu singen:

“Froh zu sein, bedarf es wenig, denn wer froh ist, ist ein König”

Erst langsam und leise - auf die anderen und deren Einsatz achtend - dann forscher und lauter werdend. Bis wir ihn zum Schluss alle miteinander geschmettert haben.

Heute noch, fühle ich , wie mein Herz mitgeht. Das war vor siebenunddreissig Jahren, ich war zehn Jahre alt.

Ich danke diesem Musiklehrer, dessen Namen ich schon längst vergessen habe,

 für dieses wundervolle Erlebnis, mit dem Froh- zu- Sein in der Gemeinschaft der anderen Kinder.

Sich dem eigenen Jetzt- Froh- zu-Sein in der Schule zuwenden zu dürfen, im Unterricht, ist großartig. Und es ist als besonders Wertvolles in mir ein, für alle mal abgespeichert. Ich weiß, wie gut ich mir tun kann. Danke, das ich erfahren konnte, wie wahrhaft königlich, wie leichtfüssig es möglich ist, sich dem bewußten Sein zuzuwenden, wenn man zum Beispiel singt.

Nein, ich vermisse den Chor nicht. Aber ich suche heute manchmal im Alltag das Herzschwingen, dass ich in dieser Kinderchorgemeinschaft erlebt habe.

Den Herzschlag des Lebens in der Gemeinschaft finden - wie gelingt das?

Das ist immer wieder eine meiner zentralen Lebensfragen.

Wem es gelingt, soviel ist schon sicher, Menschen heutzutage dieses Erlebnis zu bescheren, ist ein entweder ein großartiger Chorleiter, oder….

in jedem Fall eine großartige Erzieherin und Pädagogin.

Und so verneige ich mich vor all denen, die diese wichtige Aufgabe unter den heutigen Begebenheiten in Kindergarten und Schule verwirklichen.

Ihre Manuela Dillenburg-Lux im Oktober 2010

Frühlings -Festival der Elternberater 2010

Freitag, den 16. April 2010

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Zum Abschluss der zweijährigen Fortbildung  haben wir ein Elternberater-Festival vom Allerfeinsten erlebt: Glasklare Kompetenz, herzliches Engagement, funkensprühende Freude und vereinte Schöpferkraft.

Dies alles möge sich für Sie, liebe Elternberater, auch auf Ihren persönlichen Wegen weiterhin erfolgreich entfalten lassen.

Allzeit wundervolle Entwicklungen bei der lösungs-und ressourcenorientierten Elternbegleitung, wünscht Ihnen Ihre Manuela Dillenburg-Lux