Archiv der Kategorie ‘PHILOSOPHISCH‘

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Donnerstag, den 10. November 2016

Große Schritte bringen uns schnell voran, kleine Schritte bringen uns oft weiter.

(Anke Maggauer-Kirsche, dt.Lyrikerin)

►!

Samstag, den 6. August 2016

Wenn ein Wolf einen Wolf im Wald sieht, denkt er : oh, ein Wolf.

Wenn ein Mensch einen Menschen im Wald sieht, denkt er: oh, ein Mörder!

►Wunsch und Wirklichkeit

Dienstag, den 19. Mai 2015

Die meisten Künste erfordern langes Studium. Aber die nützlichste von allen Künsten, die Kunst, Menschen eine Freude zu machen, setzt nichts voraus als den Wunsch.

Philip Dormer Stanhope Lord Chesterfield (1694 - 1773), englischer Staatsmann und Schriftsteller

►Zusammenleben

Montag, den 19. Januar 2015

Das Wesentliche im Umgang miteinander ist nicht der Gleichklang, sondern der Zusammenklang.


Ernst Ferstl

(*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

 

►Zärtliches Tempo

Mittwoch, den 8. Oktober 2014

Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe,
als sie verdienen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: »Aphorismen«, 1911

►Die Freiheit ist ein Kind der Liebe - Die Liebe ist ein Kind der Freiheit

Freitag, den 22. März 2013

Meine aktuelle Buchempfehlung kombiniert prakische Philosophie mit neuesten neurobiologischen Erkenntnissen.

Der Neurobiologe Gerald Hüther und der praktische Philosoph Maik Hosang zeigen mit aktuellsten naturwissenschaftlichen Einsichten und klassischen Philosophien, wie sich unsere Sehnsüchte erfüllen.

Hüther, Gerald / Hosang, Maik

ISBN:978-3-451-61144-5

►Grundgütiger!

Montag, den 7. Januar 2013

Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewußt.

Johann Wolfgang von Goethe (aus : Faust, Der Tragödie erster Teil)

“ Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen, Antheil an den öffentlichen Angelegenheiten gibt politische Wichtigkeit und jemehr diese an Umfang gewinnt, wächst das Interesse für Gemeinwohl und der Reiz zur öffentlichen Thätigkeit, welche den Geist der Nation erhebt, zur Erwerbung gemeinnütziger Kenntnisse, ja selbst eines unbescholtenen Rufes anfeuert und dadurch den Egoismus und die Frivolität zügelt.”

Leitspruch der grundlegenden Denkschrift von Johann Gottfried Frey zur von Freiherr von Stein durchgesetzten Preußischen Städteordnung von 1808.

►Übersetzer

Montag, den 25. Juni 2012

 Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.

Christian Morgenstern 

 

 

►Sapere aude! Wage es vernünftig zu sein!

Donnerstag, den 16. Februar 2012

“Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!”

Immanuel Kant

►Eichbaum und Cypresse

Samstag, den 14. Januar 2012

 

Liebet einander, doch macht die Liebe nicht zu einer Fessel.
Sie sei vielmehr ein bewegtes Meer zwischen den Gestaden euerer Seelen.
Fülle Einer des Anderen Schale, doch trinket nicht aus einer Schale.

Gebt Einer dem Anderen von seinem Brot,
doch esset nicht vom dem selben Laibe,

Singet und tanzet zusammen und seid fröhlich,
doch bleibe ein jeder von euch allein,

Gleich wie die Saiten einer Harfe alleine stehen,
ob sie gleich zittern in einer gleichen Musik.

Gebt euere Herzen, doch nicht einander in Gewahrsam.

Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen enthalten.

Und stehet beisammen, doch nicht zu nahe zusammen:

Denn des Tempels Säulen stehen getrennt,

Und nicht wachsen Eichbaum und Cypresse,
Einer im Schatten des Andern.

von Khalil Gibran - aus “Der Prophet”