Archiv der Kategorie ‘BIOGRAPHIEFORSCHUNG‘

►Rede von Charlie Chaplin am 16.04.1959

Sonntag, den 12. Oktober 2014

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.


Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.


Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !


Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

 

 

 


►Wohltuend und gesund …”Am Ende ist alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende”

Donnerstag, den 29. August 2013

diese weisen Worte von Oscar Wilde wurden im Film “Best Marigold Hotel” zitiert.

Zur rechten Zeit für mich, wurde ich neulich von einer Freundin an diese Weisheit erinnert.

Wenn ich mich frage: wie soll ich nur handeln? und diesbezüglich keinen Ausweg weiß, dann hilft eines:

Das große Ganze im Blick behalten und voller Liebe für das Wohl des großen Ganzen einstehen, Mitgefühl mit allen Gegebenheiten haben und fruchtlos sein…

das wird leichter, wenn man darauf schaut, wieviele Lektionen man bereits gelernt hat und wieviele Schwierigkeiten man schon überlebt und gemeistert hat. Seinem Herzen folgen….

Schritt für Schritt den Weg beleuchten und weitergehen…

und sich erinnern, verinnerlichen, wie ein Mantra

“…am Ende ist alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende”

Das tut mir gut.

►Das Muss-Ich

Dienstag, den 10. Januar 2012

Ein Mensch sagt, und ist stolz darauf

ich geh in meinen Pflichten auf.

Doch bald darauf, nicht mehr so munter

geht er in seinen Pflichten unter.

(Eugen Roth)

Ich wage Neues

Freitag, den 12. November 2010

Ich wage Neues
Weil ich im Alten nicht mehr leben will.
Ich wage mich vor, in das Fremde und Ungewohnte
Mit seinem Schmerz und seinem Glück
Ich will mich den Veränderungen mit ihrer Not und Unsicherheit
Bewusst aussetzen
Ich stelle mich den Herausforderungen
Kämpfe mit meiner Angst und aktiviere meine Phantasie
Ich entfalte mich
Und wage zu entdecken
Was noch alles in mir schlummert

(U. Schaffer)

Kennst du das auch?

Donnerstag, den 2. September 2010

Kennst du das auch, dass manches mal
Inmitten einer lauten Lust,
Bei einem Fest, in einem frohen Saal,
Du plötzlich schweigen und hinweggehen mußt?

Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf
Wie Einer, den plötzlich Heimweh traf;
Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch,
Du weinst, ohne Halt - Kennst du das auch?

von Hermann Hesse

Etwas hinter sich lassen

Montag, den 12. Oktober 2009

                        

Erfahrung ist wie eine Laterne
im Rücken:
Sie beleuchtet immer nur
das Stück des Weges,
das wir bereits hinter uns haben.

- Konfuzius -