Archiv der Kategorie ‘ChAOsFOrSChUnG‘

►Liebe

Donnerstag, den 14. Januar 2016

Man hat so seine Probleme mit der Liebe, wenn man immer nur auf der Suche nach einer Via Veneto ist und nach dem Soufflé, das nie zusammenfällt

Andy Warhol

►öh…Ähäm….

Dienstag, den 17. März 2015

FEHLER

FELHER

HELFER

►Selbstorganisation lebendiger Systeme

Freitag, den 20. Februar 2015

  Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens, Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens, Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche, Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens. Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit. Lao-tse

Fühlen und Denken sind in ständiger Wechselwirkung und schalten und filtern, was und wie wir Informationen wahrnehmen.

So ergeben sich Unterschiede in unserer Wahrnehmung und unserem Verhalten, je nachdem, ob wir uns in einem Zustand  der Angst, der Trauer, der Wut, des Hasses oder der Freude befinden.

In diesem Zusammenhang sind Forschungen zum Primingeffekt interessant. Hier zeigt sich, wie unsere Wahrnehmung nachhaltig beeinflußt wird, indem mit bestimmten Reizen, bestimmte Gefühle und Bilder in uns ausgelöst werden. Es folgen Assoziationsketten, die dann wiederum unser  Fühlen, Verhalten und Denken bahnen…

Affekte, Gefühle sind Kräfte, die sich nutzen lassen. So ist zum Beispiel, Angst eine stark strukturierende Kraft, die mit unserer inneren Bilderwelt verknüpft, gerne geweckt wird, wenn wir schnell etwas kaufen oder tun sollen.

Die gute Nachricht: ich muss das nicht mitmachen. Ich kann aus den Bildern, die Stress in mir erzeugen, aussteigen.

Es macht Sinn, sich Zeit zu nehmen, in die Ruhe zu gehen und sich Gedanken darüber zu machen, wer, wie, wann und zu welchem Zweck in unserer Gesellschaft unsere Affekte nutzen möchte und dies auch kann.

Auch und gerade, weil ich es bislang zugelassen habe, ist es leicht. Innehalten! Gelassenheit üben! Sich fragen: was passiert mir hier jetzt gerade? Sich sagen: das mache ich nicht mehr mit.

Abwägen: Was passiert, wenn ich nach meiner Angstlogik meine Entscheidungen treffe?

Das Angebot ist groß. Die Nachfrage bestimme ich jedoch mit! Wie viel schöner und entspannter ist es, nach einer ganzheitlichen Lebenslogik zu entscheiden. Hier fällt mir, welch ein Segen, immer meine Großmutter ein, mit ihrer Lebensweisheit nach zwei überstandenen Weltkriegen : “et Vuelche sing, die Zick, die kütt”. Übersetzen läßt sich das prima, wie ich finde, auch mit dem obigen Laotse Spruch. So, wie dir das Vögelchen singt, zeigt die ganze Natur dir immer wieder, dass alles seine Zeit hat. Alles wird vergehen, auch die negativen Gefühle. Nicht mehr hetzen lassen, keine Angst weiterentwickeln, sich selbst beruhigen, in dem Wissen, dass alles beizeiten wieder auf den Boden zurück kommt und sich manche Probleme als Seifenblasen entpuppen und wieder auflösen. Erkennen, Du bist in alldem nicht allein, sondern geborgen in einem größeren Ganzen. Meditieren und Denken hilft immer. Neue Fragen stellen, um neue Antworten zu bekommen, für ein gutes Handeln mit Herz und Verstand, das ohnehin dein wesentliches Anliegen als Mensch ist. In diesem Sinne ist es manchmal besser, gerade wenn Angst aufkommt, über die angebotenen Dinge nochmal zu schlafen. Möglicherweise haben sich schon morgen neue Informationen eingestellt, so dass ich wieder gut zentriert aus der eigenen Mitte heraus agieren kann. Beherzt, eigenverantwortlich, mit Begeisterung - lebendig.      

Liebe Grüße aus Alt Hürth, Manuela Dillenburg-Lux

 

 

 

 

 

 

 

 

 



►…mit dem Kopf in den Rosen,

Montag, den 2. Juni 2014

so schrieb mir gerade ein lieber Mensch, habe er seine Seminarbestätigung wohl verlegt.

Es gibt Menschen, die bei all den komplexen Schwierigkeiten im Berufs- und Privatleben immer ein Stückchen Himmel über ihrem Kopf freizuhalten vermögen. Das ist wahre Lebenskunst.

Ich brauche solche Vorbilder. Sie machen mir wieder Mut, geben mir Kraft. Sie sind die wahren Engel, die mir auf den abschüssigeren Strecken der Achterbahnfahrt meines Lebens Zeichen und Hinweise geben, auf das, was jetzt wirklich wert ist, beachtet zu werden. Die Liebe zu allem, was jetzt da ist, die Natur, die Schöpfung, deren Teil auch sie sind.

Es ist wunderschön, das Leben miteinander.

Durch dieses nette Bild *mit dem Kopf in den Rosen* bin ich jetzt wieder richtig gut drauf.

Danke an den Herrn, der hoffentlich jetzt genau weiss, dass er gemeint ist.

Warum hab ich das jetzt wohl unter Chaosfoschung abgelegt? :-)

►Gefährliche Ideen

Sonntag, den 10. März 2013

Alf Rehns provokatives Manifest über einen kreativen Umgang mit Kreativität handelt von der Macht des ungehemmten Denkens…

Grossartig - nicht artig!

ISBN: 978-3-593-39575-3

►Schönheit

Montag, den 9. Juli 2012

Wabi - Sabi – ist eine japanische Schönheitslehre, die mit dem Zen Buddhismus sehr nah verbunden ist . Diese Art und Weise Dinge wahrzunehmen bringt dem Unperfekten, Unbeständigen und Unvollständigen größte Wertschätzung entgegen.
Wabi – Sabi beleuchtet die Vielfalt an Formen, differenzierte Farben und die förmliche Einfachheit. Die wertgeschätzten Dinge sind schlicht, unaufdringlich und zeigen die Präsenz und stille Würde des Lebendigen. Sie beschreiben das zyklische Werden und Vergehen, eine allem innewohnende existentielle Einsamkeit und eine gewisse Melancholie. Damit bringt die Ästhetik des Wabi – Sabi die Essenz des Zen auf den Punkt.
Wabi – Sabi ermuntert zur Achtsamkeit für das authentische Sein: Leben - nichts bleibt, nichts ist abgeschlossen und nichts ist perfekt.
Wabi - Sabi gibt Raum für das leicht zu Übersehende, in der Natur-Wahrzunehmende:

Das, was gegenwärtig ist -  auf gutem Fuße mit Uneindeutigkeit und Widersprüchlichkeit, organisch, simpel, persönlich - geht einher mit individuellen Lösungen.

►M…t zur Lüc…e

Freitag, den 25. März 2011

La… en …ie …uhig mal was a… s.
Sei …n S… doch mal un…… v… rlässig.
Geb… Sie den a… der…. die Ch…nce …inen

per….. nlichen Beitr…… zu leis… en.

Gegenstände, die mit Absicht unvollkommen, unvollständig oder vergänglich sind, gelten in der ZEN Tradition als besonders schön und anregend. Wabi-Sabi nennt man dies.

Denken wir einmal quer, dann stellen wir fest, Perfektion ist nicht notwendig.

Manchmal ist es sogar eher hinderlich, alles richtig machen zu wollen.

Kontrollzwang vermehrt oft Unordnung und Chaos und verhindert Fortschritt und Erfolg.

Sagen Sie “Nein” zum Perfektionismus. Sagen Sie “Ja” zum Menschsein und bringen Sie Ihre Höchstleistungen statt dessen.

Es ist ein Irrtum zu glauben, wir könnten nicht im Unrecht sein, wenn wir Recht haben.

Wie der Herzschrittmacher, so wurden in den letzten Jahren viele Maschinen umgebaut, um menschlicher und impulsiver zu sein, so wie wir.

All dies geschah, während wir versuchten zu funktionieren, wie unsere Maschinen…
Chaos ist Leben
Vom Drang das Offensichtliche zu ignorieren

Der Drang, zu verhindern, dass sich die Dinge ihrer Neigung gemäß auf ein langweiliges lauwarmes Mittelmaß einpendeln, scheint einer kosmischen Ordnung zu folgen.

Wer weiß schon, warum er gerade, wenn alles so schön routiniert läuft, stolpert?

Vielleicht steckt ein Gesetz dahinter, ein höherer Sinn, der uns leider verborgen ist?

Was oder wer erregt Ihre Aufmerksamkeit?

Was passiert hier jetzt gerade?

Das sind die Fragen, die uns achtsam auf das Leben einstimmen, die Kraft im Jetzt.

Lachen

Donnerstag, den 28. Oktober 2010

ist mit Gott sprechen. (indisches Sprichwort)

Danke, Anke. 

Zitronen, Stolpersteine und andere Schüsse vor den Bug…

Montag, den 25. Mai 2009

Bergen Krisen doch tatsächlich Chancen!

So manche Flaute hat sich im Nachhinein als heilsamer Schuss vor den Bug entpuppt. Der unerwartete Liquiditätsengpass bei der Steuernachzahlung hat schon bei einigen dafür gesorgt, dass mehr Transparenz bei Finanzen und Kosten entstanden ist und eine realistischere Einschätzung, was Kunden wirklich brauchen und wollen.

Umsicht ist wesentlich, für einen funktionierenden Austausch. Auch für den Austausch von Nachfrage-Angebot.

Das ist so übertragbar. Eine Krise, ein Streit, ein Misserfolg, ein Stolperstein
bietet immer auch Gelegenheiten der persönlichen Weiterentwicklung, mögen sie nun durch geschäftliches Pech, Fehler oder Unvermögen verursacht sein. Und zwar nicht nur, weil jede überstandene Krise für künftige Herausforderungen abhärtet. Sondern auch deshalb, weil man durch Krisen mehr Fehlertoleranz erwirbt und mitunter vom Größenwahn zum “menschlichen Maß” zurückfindet. Diese positive Entwicklung stößt im privaten Umfeld auf entsprechende Resonanz - die tiefe Spuren hinterlässt.
Hiob, der biblische Urheber des Mottos “in der Krise steckt die Kraft” beließ es nicht nur bei Schicksals- und Gottergebenheit, sondern bedankte sich ausdrücklich für die auferlegten Prüfungen: “Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. Der Name des Herrn sei gelobt!”

Oder so: 

 pa231980.JPG

Danke für die Krise! Als Stolperstein bringt sie mich aus dem Trott, auf den Teppich zurück. Ich werde wieder achtsam - muss mich erst mal neu orientieren, mich umsehen, auf dem Hintern sitzend hab ich dazu dann erst mal Beinfreiheit.

Was ist los? Ich sehe mich um.

Umsicht ist wesentlich, für einen funktionierenden Austausch. Umsicht, Nachsicht, Einsicht und die Aussicht, sich nun in der Sache ein wenig besser auszukennen.

Klarheit

Mittwoch, den 29. April 2009

 

Wer innerlich zur Einheit findet, wandelt seine Umgebung ohne äußeres Tun. Lao-Tse