Archiv der Kategorie ‘ChAOsFOrSChUnG‘

Zitronen, Stolpersteine und andere Schüsse vor den Bug…

Montag, den 25. Mai 2009

Bergen Krisen doch tatsächlich Chancen!

So manche Flaute hat sich im Nachhinein als heilsamer Schuss vor den Bug entpuppt. Der unerwartete Liquiditätsengpass bei der Steuernachzahlung hat schon bei einigen dafür gesorgt, dass mehr Transparenz bei Finanzen und Kosten entstanden ist und eine realistischere Einschätzung, was Kunden wirklich brauchen und wollen.

Umsicht ist wesentlich, für einen funktionierenden Austausch. Auch für den Austausch von Nachfrage-Angebot.

Das ist so übertragbar. Eine Krise, ein Streit, ein Misserfolg, ein Stolperstein
bietet immer auch Gelegenheiten der persönlichen Weiterentwicklung, mögen sie nun durch geschäftliches Pech, Fehler oder Unvermögen verursacht sein. Und zwar nicht nur, weil jede überstandene Krise für künftige Herausforderungen abhärtet. Sondern auch deshalb, weil man durch Krisen mehr Fehlertoleranz erwirbt und mitunter vom Größenwahn zum “menschlichen Maß” zurückfindet. Diese positive Entwicklung stößt im privaten Umfeld auf entsprechende Resonanz - die tiefe Spuren hinterlässt.
Hiob, der biblische Urheber des Mottos “in der Krise steckt die Kraft” beließ es nicht nur bei Schicksals- und Gottergebenheit, sondern bedankte sich ausdrücklich für die auferlegten Prüfungen: “Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. Der Name des Herrn sei gelobt!”

Oder so: 

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Danke für die Krise! Als Stolperstein bringt sie mich aus dem Trott, auf den Teppich zurück. Ich werde wieder achtsam - muss mich erst mal neu orientieren, mich umsehen, auf dem Hintern sitzend hab ich dazu dann erst mal Beinfreiheit.

Was ist los? Ich sehe mich um.

Umsicht ist wesentlich, für einen funktionierenden Austausch. Umsicht, Nachsicht, Einsicht und die Aussicht, sich nun in der Sache ein wenig besser auszukennen.

Klarheit

Mittwoch, den 29. April 2009

 

Wer innerlich zur Einheit findet, wandelt seine Umgebung ohne äußeres Tun. Lao-Tse

Der Elefant und die Wissenschaftler

Freitag, den 6. März 2009

Es gibt eine Geschichte von Wissenschaftlern, denen mit verbundenen Augen ein neu entdecktes Tier vorgeführt wurde.

Einer ergriff den Schwanz und meinte das ist alles, seine Erkenntnis war das neue Tier ist wie eine Schlange.

Jeder der Wissenschaftler ertastete einen anderen Körperteil.

Zurück in England fragte sie das Volk wie nun das neue Tier sei?

Wie eine Schlange meinte der eine.

Der andere sagte wie eine Wand.

Der dritte meinte wie eine Säule.

Der vierte meinte, wie ein großes Blatt eines Baumes.

Und der letzte meinte, wie ein sehr dicker Schlauch.

Die Wissenschaftler begannen zu streiten darüber wer nun die richtige Wahrnehmung hatte.

Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben.- Hermann Hesse, Demian 

…an stillen Orten

Samstag, den 3. Januar 2009

  

finden sich schriftliche oder graphische Spuren menschlichen Er-Lebens - Klosprüche sind ein Teil menschlicher Schriftkultur, Dokumente des Alltäglichen.

Ihre Geschichte ist so alt wie die menschliche Zivilisation; auch bei archäologischen Ausgrabungen wurden antike Latrinalia gefunden.

Als Gegenstand der Forschung sagen sie viel über die Atmosphäre in einer Institution oder ganz allgemein über menschliches Kommunikationsbedürfnis aus. In der Soziolinguistik, den Kommunikationswissenschaften, der Sexualforschung und der Psychologie sind solche Dokumente des Psycho-Sozialen- Lebens hochinteressant.

In der Damentoilette bei Starbucks in Bonn - dritte von links - steht dick mit schwarzem wasserfestem Stift in großen, schnörkelig verzierten Druckbuchstaben: 

Man kann Wasser trinken,
man kann’s aber auch lassen…

Erdmännchen

Dienstag, den 4. November 2008

Jeder möchte etwas Großes leisten, obwohl das Leben hauptsächlich aus Kleinkram besteht.

Kraft

Dienstag, den 4. November 2008

Kraft macht keinen Lärm. Sie ist da und wirkt. (Albert Schweizer)

Beweggründe zur Kreativität - Motivation in der Krise?

Sonntag, den 2. November 2008

Ich habe gerade wieder so einen Spass an meiner Arbeit. Wer mich kennt, ahnt, was das heißt. Wer Lust hat, kann ja mal bei mir ein „Motivation in der Krise” - Seminar machen, dann könnt ihr mich richtig in meinem Element erleben. *grinst*

Ich habe nämlich einfach Spassanderfreud und das ist für manch einen Beweggrund genug, den Hyper zu kriegen. Schade eigentlich. Aber so grundsätzlich ist zu sagen: Gegensätze ziehen sich an und Unterschiede stoßen sich ab. Kybernetik!

So mittendrin isses am Schönsten rumzuzappeln -  bewegungstechnisch. Das sehen mal alle Organismen gleich. Und manchen Menschen fällt das sogar auf! Schön, dass man auch was gleich sehen kann. Allerdings isses immer auch ´ne Frage der tatsächlichen und der definierten „Position” im Gefüge.

Und über Eure Erfahrungen darüber, über die diskutiere ich dann gern mit Euch im aktivlernen Motivationstraining. Oder gern auch hier. Falls Ihr motiviert seid, beziehungsweise Euren Beweggrund seht, was Lustiges dazu zu sagen….oder vielleicht auch was weniger Lustiges?

Also ich habe keine Lust auf Frust. Der Käse ist…Kreativität hat immer auch einen mehr oder weniger lange andauernden zerstörerischen Moment. Und meine Art macht Dreck! Gibt Laut von sich! Trommelt! Spielt! Tanzt! Schmatzt! Hat Ecken und Kanten! Stört! Knutscht! Bastelt! Baut! Entwirft! Denkt! Schwitzt! ….

Ich liebe ja den Fromm Spruch! Wie war der noch mal? “Liebe ist der perfekte Nährboden für die menschliche Schöpferkraft, vorausgesetzt, die Liebe ist echt!”

Schaun wir mal….Was können Schlüsselerlebnisse sein, die ein Mensch braucht, Rahmenbedingungen, damit ein Mensch wieder kreativ wird?

Spannend?

Ich beschreibe mal so ein paar Basics, die man so an Mustern wahrnehmen kann. Was bringt Menschen in Bewegung?

Glaubenssätze beeinflussen die Wahrnehmung des persönlichen Beweggrundes

Warum sollte ich?

Hier einige Beispiele, ohne Anspruch auf Vollständigkeit…

Ich muss handeln, um meine Moral- und Wertvorstellungen durchzusetzen - das Richtige tun müssen

Mich treibt der Wunsch, etwas Neues zu erschaffen - Ob ich ein guter „Bildhauer” bin, zeigt mir meine Skulptur

Ich tue einiges dafür, um besser als andere dazustehen - Im Vergleich mit anderen will ich besser abschneiden

Ich tue viel, um anders zu sein, als die anderen. - Wunsch nach Abgrenzung

Ich tue Dinge, um anderen zu helfen (Zusatzfrage: Tue ich das mit oder ohne Erwartungen, also bedingungslos?) - Wer anderen über den Berg hilft, kommt selbst dem Gipfel näher

Ich muss dann etwas tun, um Missstände und Ungerechtigkeiten zu verhindern oder zu beseitigen - Wut über Missstände, Ungerechtigkeiten

Ich treffe meine Entscheidungen, aus Angst oder um mich abzusichern - Angst oder Sicherheitsbestreben

Ich tue oder lasse Dinge, aus Angst bestraft zu werden oder einen Nachteil zu haben. - Angst vor Bestrafung und Repressalien

Ich treffe meine Entscheidungen, um etwas zu erleben oder um meine Neugier zu befriedigen - Abenteuerlust und Neugier

Ich handele, damit andere mich respektieren, anerkennen, gut von mir denken und mich loben. - Wunsch nach Anerkennung

Mich treibt der Wunsch, etwas zu bewegen und die Möglichkeit zu haben, zu sagen wo es lang geht und meine Ideen umzusetzen. - Macht und Gestaltungsspielraum

Ich tue viel, um andere davon zu überzeugen, dass ich Recht habe bzw. im Recht bin - Recht haben wollen

Ich tue die Dinge, die ich tue, impulsiv und nur aus Spaß an der Sache selbst. - Lust, Spaß, Freude an einer Sache

Ich tue viel dafür, um dazuzugehören und um Teil eines Größeren zu sein und zu bleiben. - Dazugehören wollen

Ich tue und lasse Dinge, um meine Bequemlichkeit zu erhalten und um unangenehme Situationen zu vermeiden. - Bequemlichkeit

Gestern, in einer Teamfortbildung zum Thema; “auffällige Kinder- schwierige Kinder ? - Konzept Elternberatung”  habe ich Folgendes gehört:

“Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe”

Die Logik des Mißlingens

Sonntag, den 2. November 2008

Dörner, Dietrich, Die Logik des Misslingens, Strategisches Denken in komplexen Situationen, 1989,

ISBN: 3-499-19314-0

Das Haar in der Suppe

Freitag, den 31. Oktober 2008

Es gibt nichts für mich heute, was ich nicht aufschieben könnte.Es ist noch eine Rechnung zu schreiben. Wenn ich die nicht schreibe, kriege ich kein Geld. Heute ist Freitag, der 04.06.2002  Und es ist 16:27 Uhr. Wird da noch ausgeliefert? Ausgeliefert ja, aber wird in normalen Firmen noch gearbeitet? Ich könnte mir ja ausdenken, in normalen Firmen ist jetzt Freitag, 16:27 Uhr und kaum jemand arbeitet noch. Und um die Uhrzeit werden am Freitag auch keine Rechnungen mehr geschrieben. In normalen Firmen freuen sich alle aufs Wochenende. Ich arbeitete aber nicht in einer normalen Firma. Ich arbeitete auch am Samstag. Also, was soll es. Ich schreibe jetzt keine Rechnung. Und überhaupt, ich schreibe ein Buch. Und überhaupt über Haupt…. Eben haben meine Freundin und ich miteinander telefoniert und beschlossen, es der Welt zu zeigenSie sagte: „Ach, weißt du, manchmal glaube ich, auf uns beide trifft das Sprichwort zu:  Man findet immer ein Haar in der Suppe, man muss nur kräftig mit dem Kopf schütteln“ Wir haben uns sofort geschüttelt – vor Lachen, “ Wie recht Du doch hast. Und wir haben uns gesucht und gefunden. Wenn wir unser Buch schreiben, warum schreiben wir denn kein lustiges Buch.“ Mir wurde dabei ganz warm und ich spürte so ein seliges Gefühl in meinem Bauch. Als wir uns vor kurzem kennen gelernt haben, haben wir sofort beschlossen, dass es großartig wäre, gemeinsam ein Buch zu schreiben. (früher traf ich öfter mal solche Leute) Während wir so miteinander darüber sprachen, dass es auf jeden Fall jetzt losgehe, musste ich immer denken: „Wie, wie, wie könnte das gehen und ich war mir sicher , es würde mir Spaß ohne Ende machen. Vor meinem Auge tauchte so schönes Bild auf - auf dem ich mich sah, Arm in Arm mit Esther, (ich habe Esther übrigens nie persönlich getroffen, wir haben uns im Netz kennengelernt) Endlich hatten wir Anerkennung, endlich würde die Welt von uns nicht mehr Artigkeit erwarten, sondern statt dessen unsere Einzig -Artigkeit würdigen. Wenn ich mit Esther zusammen ein Buch geschrieben haben würde. Würde? Ach ja! Und wir das dann verkaufen würden, würden wir es uns dann gut gehen lassen, die Esther und ich, quasi als SchwEsther: „Mir hat neulich jemand gesagt, dass die Verlage….“ Aha, dachte ich, Esther steigt auch voll und ganz mit Herz Bauch und Verstand in die Sache jetzt direkt ein und - komisch,  ich habe wohl was von den Schwierigkeiten mit Verlagen gehört, aber ich habe, obwohl ich eben noch behauptet habe, dass wir beide die Multifähigkeit besitzen,  einander gleichzeitig zuzuhören, obwohl wir weiterreden, wohl doch nicht recht zugehört, denn, „wo war noch mal das Problem bei den Verlagen? Oder hatte sie  gar nichts von einem Problem gesagt….?“  „Schmeißen wir doch mal die Worte, die uns einfallen zusammen.! “O.K“ und dann polterten wir munter los. Weil wir das immer tun, wenn wir über unser hausgemachtes Elend reden, wir darin die größte Übung haben und außerdem - war das ja eben der Grund unseres Telefonats!?! Und ab gehts,   ab,ohne PunktPunktKommaStrichFertigISTdasMONDGESICHT….Pingpong Spielen:  „Kopfschütteln, Denken, Fühlen“ „Bauch, Angst, Wahrnehmung“ „Ja, Wahrnehmung , aber motivierte“ „Und Kommunikation? „Na klar und Sich austesten“ „Grenzen,  eigene Grenzsetzung und auf jeden Fall, Planen“ , ich sah förmlich durchs Telefon, wie wichtig Esther das ist. Und die Sonne ging in mir auf. Endlich jemanden gefunden zu haben, dessen sprudelige Freude so greifbar für mich ist….Und dann sagte sie, oder war ich das, ich weiß nicht mehr “weißt Du?!, ich plan immer zuviel, ich bin ja Jungfrau Aszendent “Du, Ich auch…“ Wir ritten eine Weile über die Wiese der astrologischen Vorbestimmung. Esther liebt Astrologie. Und ich fing an Esther zu lieben. Und ich sagte ihr zustimmend, dass es manchmal, soviel sei eingestanden, auch mir, die ich ja eigentlich viel zu kopfig sei, sehr helfe, durch die  Bilder der Astrologie Bestätigung zu fühlen…„Wo waren wir noch mal dran, was sollten noch mal unsere Stichwörter sein…?“„Ach ja Kopfschütteln,…..“ Denken, Fühlen, Bauch, Angst,Wahrnehmung motivierte, Kommunikation, Sich austesten, Grenzen,  Eigene Grenzsetzung, Planen, Extreme Situationen sind Einstellungssache,Tagesform, Miteinanderlachen können, Lösungen Wo ist die Suppe? Partner, Familie, Kinder, Bekanntenkreis, Freunde, Geschäftspartner, Wer sich die Suppe einbrockt, der muss sie auch auslöffeln, Suchen, ob der Spruch stimmt, Festellen, dass es Leute gibt die, die Suppe nicht auslöffeln, Suppenkasper   

Quatsch = Lösung Lol²a - Prinzip

Freitag, den 31. Oktober 2008

Nur die Dunkelheit ist echt. Das Licht scheint nur so.

(A.Kalau)

ISBN:3-9520606-0-7