Archiv der Kategorie ‘WERKZEUGKASTEN‘

►Führen

Donnerstag, den 6. November 2014

(Anselm Grün)

Führen heißt nicht, aus den Menschen möglichst viel herauszupressen, damit die Arbeitsleistung immer mehr steigt. So wird es leider manchmal in der Wirtschaft verstanden. Andere zu führen vermag nur der, der sich selbst gut führt, der ausgesöhnt ist mit sich selbst und bereit ist, sich auf seine Mitarbeiter einzulassen. Wer andere führen will, muss sich in sie hineindenken und sich überlegen, wie er das Leben, das in jedem steckt, wecken kann.

Wer Führung so versteht, für den ist sie eine große spirituelle Herausforderung. Sie verlangt, dass wir uns unserer eigenen Emotionen und Bedürfnisse bewusst werden und sie nicht einfach auf die Mitarbeiter projizieren. Es braucht eine ehrliche Selbstbegegnung und Selbsterkenntnis, um andere führen zu können. Ohne Selbsterkenntnis werde ich all meine verdrängten Bedürfnisse in den Mitarbeitern sehen und sie bei ihnen bekämpfen.

…..Dieses Zitat stammt von Anselm Grün und ist das Vorwort  des Buches “Spirituell führen”, das er gemeinsam mit Friedrich Assländer verfasst hat.

Sehr empfehlenswert. Mit vielen guten Alternativen und Tipps zum landläufigen Selbstverständnis eines effektiven Führungsstils.

ISBN: 978-3-87868-083-3

►Praxisanleitung - effektiv

Montag, den 30. Juni 2014

Grundsätzlich gilt:

alles, was Sie selbst bewusst wahrgenommen haben, können Sie auch in klarer Gestalt kommunizieren. Von daher ist eine Vorabreflektion komplexer Vorgänge wesentlich für eine exzellente Praxisanleitung.


Günstig für die Einweisung einer eher ungeübten Kollegin ist es, sich selbst gut auf die Kollegin vorzubereiten: Lernen dockt am Bekannten an. Seien Sie präsent und holen Sie die Kollegin auf diese Weise da ab, wo sie sich jetzt im Prozess befindet. So kann es gelingen,

  1. die Kollegin gut vorzubereiten, bevor sie die Tätigkeiten ausführt:

Dem klaren Verständnis ist zuträglich, wenn wir erläutern, was unsere  Beweggründe sind, die uns dazu veranlassen, diese Tätigkeit auf diese Weise und nicht anders auszuführen:

 Nachvollziehbare Beweggründe

  • Warum wir diese Tätigkeit ausführen…
  • Warum auf diese Weise….

Verarbeitungszeit lassen, während der Erläuterungen….

2. konkret anschaulich machen.

Demonstration der Tätigkeit: Vorführen und dabei die Dinge aussprechen, auf die Sie im Verlauf der Ausführung besonders acht geben.

Welche Anhaltspunkte habe ich, um zu kontrollieren, ob eine Aufgabe “gut” erfüllt ist. (etwa….Gesichtsausdruck des Klienten…., die Maßgabe des Gerätes…. )

Fragen Sie bei einfacheren Tätigkeiten nach, ob die einmalige Vorführung und Erläuterung ausreichend Sicherheit gegeben hat, welche Details noch unklar sind und seien Sie bereit, komplexere Aufgaben mehrfach zur Anschauung anzubieten.

  • Teilen Sie mit, dass Sie einen kontinuierlichen Selbstverbesserungsprozess erwarten und bereiten Sie die neue Kollegin darauf vor, indem Sie mitteilen

    • unsere konkreten Kriterien, an denen wir selbst überprüfen können, dass diese Aufgabe präzise und korrekt ausgeführt wurde, sind (a,b,c..)

      3. die Aufgabe ausführen lassen.

      Günstig ist:

  • ihr bei Bedarf und Gegebenheit anzubieten, ihr noch über die Schulter zu schauen
  • klar auszusprechen, dass es Ihr Ziel ist, sie schnellstmöglich die Tätigkeit allein ausführen zu lassen
  • zu zeigen, wann, wo und auch inwieweit Sie selbst für Rückfragen zur Verfügung stehen oder wie eigentätige Aneignung erfolgen muss

4.Begleitung im kontinuierlichen Verbesserungsprozess

Aus meiner Sicht als Praxisanleiterin und aus Ihrer eigenen Sicht

Offene Fragen stellen:

  • Was funktioniert schon gut?
  • Womit hatte ich noch Schwierigkeiten?
  • Woran arbeite ich noch?

Gemeinsam überprüfen, das Ergebnis besprechen und überarbeiten.

Ein Handbuch ist eine gute Sache, für Handlungsanleitungen und damit natürlich für das Qualitätsmanagement.

Sind darin erst alle Arbeitsschritte, die in der Praxis anstehen, klar dokumentiert, so ist dies eine zusätzliche gute Hilfe, die Sicherheit im gesamten Team gibt und die Selbststeuerung für den Einzelnen erleichtert.

Wesentlich dabei ist, eine einförmige, klar strukturierte Prozessbeschreibung in den wesentlichen Prioritäten und Kriterien.

Die Orientierung auf der Beziehungsebene ist die wesentliche Grundlage, für die Bildung einer vertrauensvollen Arbeitskultur. Lachen und Lernen sind ein Traumpaar. Bei der Überantwortung neuer Aufgaben machen guter Austausch und guter Kontakt auch gute Leistung erst möglich. Deshalb ist ein „Kaffee Kekse und der Hund…“- Kennenlernen auch und gerade im hektischen Praxisalltag am ersten Tag wichtig und eine effektive Investition in die gemeinschaftliche Arbeit. So gelassen am Start zu sein, macht es möglich, dass wichtige Informationen allseits gut aufgenommen werden können. 

Am Anfang, in der Orientierungsphase, ist jeder energetisch gespannt und voller Tatendrang und neugierig. Hier ist innerlich eine Einstellung zur Entschleunigung ratsam. Umso leichter geht es, auf diese Weise ausbalanciert, dann mit einem guten Gefühl und der Ruhe, dass die „Chemie miteinander stimmt” und daher die Durchführung bald schon gelingen wird. 

Ein solches Offensein auf der Beziehungsebene, ist also mehr, als nur hilfreich für ein gutes Miteinander im Team. Es ist im Grunde unerlässlich: keine Bildung ohne Bindung.

Ein Quäntchen mehr Sicherheit in Sachen Beziehung bereitet guten Boden für das Lernen neuer Handlungsabläufe in einem neuen Feld. Anfängliche Fehler sind in einer gesunden Fehlerkultur hilfreich für klare Erkenntnisse, wie es denn nun besser und günstiger geht.

5.Sagen Sie der neuen Kollegin:

Wir setzen voraus: deine Reflektionsfähigkeit und Selbsteinschätzung.

Lassen Sie sie selbst Prozesse reflektieren. Gut geht das, mit den folgenden klaren Fragen nach jedem eigentätigen Handlungsablauf. Hier ist wieder Ihre Anleitung effektiv:

  • Was lief gut?

  • Was kann ich noch verbessern?

  • Was brauche ich?

Es heißt Pro-blem und nicht Kontra –blem.

Was kann ich daraus für das nächste Mal ableiten? Wie geht es besser?

Findet sich die neue Kollegin schnell zurecht und die Arbeitsabläufe werden gut umgesetzt?

Helfen Sie nochmal den Blick für die Kriterien zu öffnen, indem Sie hin und wieder mal fragen:

Fühlen Sie sich inzwischen schon wohler und sicherer bei Tätigkeit XY so, wie wir das hier machen?

 

Wenn Sie noch Fragen haben oder eine Begleitung zur Erstellung eines Handbuches für Ihre Praxis wünschen, eine individuelle Schulung oder Training Ihrer Mitarbeitenden….schreiben Sie mir eine Mail an

info@aktivlernen.de  oder rufen Sie mich an, unter 02233 -613966

 

 

 

 

 

 

►so wie ich…

Sonntag, den 15. Juni 2014
  • strebt dieser Mensch nach Glück im Leben
  • versucht dieser Mensch im Leben Leid zu vermeiden
  • hat dieser Mensch schon Trauer, Einsamkeit und Verzweiflung erfahren
  • versucht dieser Mensch die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen
  • lernt dieser Mensch über das Leben

Mitgefühlsübung.

Ich muss nicht alles gutheißen, was ein anderer tut. Respektieren, Mitgefühl einbringen, zufrieden im Leben unterwegs sein.

Schmerz ist unausweichlich, Leiden ist eine Entscheidung.

    ►zum Weiterlesen nach dem Seminar Konflikt als Chance

    Montag, den 2. Dezember 2013

    ·        Bono, Edward de (2009): De Bonos neue Denkschule. Kreativer denken, effektiver arbeiten, mehr erreichen. 3. Aufl. München: MVG-Verl. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/698948183.

    ·        Bryson, Kelly; Gens, Klaus-Dieter; Rosenberg, Marshall B. (2009): Sei nicht nett, sei echt! Ein Handbuch für gewaltfreie Kommunikation. 2. Aufl. Paderborn: Junfermann. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/554971536.

    ·        Butollo, Willi (1986): Die Angst ist eine Kraft. Über d. konstruktive Bewältigung von Alltagsängsten. 3. Aufl., Neuausg., (1. Aufl. dieser Ausg.), 13. - 22. Tsd., (1. - 10. Tsd. dieser Ausg.). München ;, Zürich: Piper. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/74848654.

    ·        Fuchs, Helmut; Huber, Andreas (2006): Gefühlsterroristen. Erkennen, durchschauen und entwaffnen. 2. Aufl. München: Dt. Taschenbuch-Verl. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/615136394.

    ·        Fuchs, Werner T., Tausend und eine Macht, Marketing und moderne Hirnforschung, Zürich, 2007

    ·       Hohensee, Thomas (2007): Gelassenheit beginnt im Kopf. So entwickeln Sie einen entspannten Lebensstil. Vollst. Taschenbuchausg. München: Knaur-Taschenbuch.

    ·       Jacobsen, Olaf (2008): Ich stehe nicht mehr zur Verfügung. Wie Sie sich von belastenden Gefühlen befreien und Beziehungen völlig neu erleben. 3. Aufl. Aitrang: Windpferd. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/230148499.

    ·       Kabat-Zinn, Jon, Stressbewältiguing durch die Praxis der Achtsamkeit, Arbor-Verlag , Buch mit CD, ISBN-10: 3924195579 ISBN-13: 9783924195571

    ·       Kernstock-Redl, Helga; Pall, Bea, Gefühlsmanagement, Ökotopia, ISBN: 978-3-86702-092-3

    ·       Lauterbach, Ute (2005): Raus aus dem Gedankenkarussell. Wie Sie leidige Gedanken und Grübelattacken genüsslich ins Leere laufen lassen. 3. Aufl. München: Kösel. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/260114733.

    ·        Lebert, Andreas; Lebert, Stephan (2009): Der Ernst des Lebens. Und was man dagegen tun muss. Frankfurt, M: S. Fischer. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/317288491.

    ·       Lerner, Harriet Goldhor (2006): Angst, Furcht und Scham. Vom befreienden Umgang mit schwierigen Gefühlen. 1. Aufl. Gütersloh: Gütersloher Verl.-Haus. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/180939563.

    ·       Lundin, Stephen C.; Nelson, Bob (2010): Ubuntu! So arbeiten Ihre Teams entspannt und effektiv zusammen. 1. Aufl. München: Redline-Verl. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/624476235.

    ·        Middendorf, Jörg, Selbstcoaching in Konflikten, Gabal, ISBN:9-783869363424

    ·        Masters, Robert, Neurosprache, Erleben, wie Sprache direkt auf den Körper wirkt, Freiburg, 2011

    ·       Molcho, Samy (2009): Umarme mich, aber rühr mich nicht an. Körpersprache der Beziehungen ; von Nähe und Distanz. [München]: Ariston.

    ·       Schmidbauer, Wolfgang (2005): Lebensgefühl Angst. Jeder hat sie ; keiner will sie ; was wir gegen die Angst tun können. Freiburg i. Br, Basel, Wien: Herder. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/181450277.

    ·       Stamateas, Bernardo, Toxische Typen, München, 2008

    ·       Titze, Michael; Patsch, Inge, Die Humor Strategie, Kösel, ISBN:3-466-30673-2

    ·        Vopel, Klaus W. (2002-): Anfangsphase. [Versch. Aufl.]. Salzhausen: iskopress. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/611796736. liefert eine Fülle von assoziativen Einstiegen….und thematischen natürtlich auch…

    ·       Vopel, Klaus W. (2002): Selbstachtung. [Übungen und Experimente für die Gruppe]. 1. Aufl. Salzhausen: iskopress. Online verfügbar unter http://www.worldcat.org/oclc/76478487.

    ·        Wellensiek, Sylvia Kéré, Fels in der Brandung  statt Hamster im Rad, Zehn Schritte zur persönlichen Resilienz, Weinheim, 2012

    ·        Wolf, Doris, Ab heute kränkt mich niemand mehr, PAL, ISBN:978-3-923614-79-0

    Viel Spass beim Weiterlesen und Weiterentwickeln, Ihre Manuela Dillenburg-Lux, im November 2013

    ►Langmut

    Mittwoch, den 25. Juli 2012

    Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel früher zum Treffpunkt gekommen. Er verstand sich schlecht auf’s Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt.

    Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: „Ich weiß, wo dich der Schuh drückt. Nimm diesen Knopf und nähe ihn an deine Jacke. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst.“

    Er nahm den Zauberknopf und drehte. Und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen:

    „Wenn wir doch schon allein wären…“

    „Wenn unser neues Haus fertig wäre…“

    Und er drehte immer wieder. Jetzt fehlten noch die Kinder und er drehte schnell an dem Knopf. Dann kam ihm neues in den Sinn und er konnte es nicht erwarten. Und drehte, drehte, dass das Leben an ihm vorbeisprang, und ehe er sich’s versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett.

    Er merkte, dass er schlecht gewirtschaftet hatte. Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, dass auch das Warten des Lebens wert ist. Und er wünschte sich die Zeit zurück.

    Heinrich Spoerl, dt. Schriftsteller, 1887-1955

     

    ►Beherzt

    Dienstag, den 17. Januar 2012

    Haben Sie ein „dauerndes“ Problem, einen ungelösten Streit?

    Packen Sie ihn beherzt an. Die Energie, die Sie durch unerledigte Situationen blockiert, können Sie besser verwenden, indem Sie in Bewegung kommen:

    Zwischen zwei kontroversen Meinungen, Dilemma, gibt es eine Menge anderer Möglichkeiten. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern eine bunte Vielfalt von Farben dazwischen.

    Stellen Sie neue Fragen, dann erhalten Sie neue Antworten.

    Arbeit:

    „Tetra – lemma“

    1. Notieren Sie die bekannten Standpunkte

    Fragen Sie, welche Ideen könnte es außer Standpunkt X und Standpunkt Y noch geben?

    ►Projekt “Teamgeist”

    Freitag, den 18. März 2011

    Wie schaffe ich Kooperation statt Rivalität?

     

    Wie gehe ich mit meinen eigenen Fehlleistungen konstruktiv um?

     

    Wie gehe ich mit schwachen Leistungen anderer konstruktiv um?

     

    Selbst- und Fremdeinschätzungen in einer Arbeitsgruppe fördern sowohl die Interaktion im Team, als auch die Selbsterkenntnis des Einzelnen, was seine Fähigkeiten und Grenzen anbetrifft.

    Unterschiede in den Wahrnehmungen konstruktiv nutzen - es finden keine Abwertungen mehr statt. Nicht der Leiter bestimmt, was gut und richtig ist.

    Es macht Freude, sich selbst in der Gemeinschaft mit anderen im Dienst an einer Sache weiterzuentwickeln. Prozessorientiert, mit Neugier und vollem Einsatz alles geben und - sich dabei erleben, wie man in einem Pool an Fähigkeiten, Talenten und Ideen fröhlich mitsprudeln kann.

    Frohes Schaffen - in einem gut geführten, ethisch verantwortlichen und transparenten Rahmen.

    Skepsis zeugt von der Fähigkeit genau hinzusehen, zu prüfen und Fragen zu stellen, sich selbst und die eigenen Möglichkeiten und Grenzen in Beziehung zur Teamarbeit vorzustellen und abzuwägen. Für sich selbst gut sorgen können, die eigene Lust mitzuarbeiten und den Eigensinn im Prozess im Blick zu halten, ist eine wichtige Komponente der Teamfähigkeit, die jedes Mitglied mitbringen sollte.

    In welchem Rahmen bildet sich diese Fähigkeit optimal aus?

    Blockaden zur Abwehr vermeintlicher Gefahren sind gesunde Schutzmechanismen.

    Und so tauchen beim Lernen und der Veränderung immer auch Phasen der Verunsicherung auf, die uns achtsam machen, innehalten, zögern lassen.

    Gut, zu wissen: Sie sind jetzt aufmerksam und verantwortungsvoll, also kompetent unterwegs.

    Gibt es im Team Blockaden, gilt es nicht nur den Wert des Prozesses der Teamentwicklung zu schätzen und zu schützen, sondern auch den Einzelnen im Blick zu behalten, ihm

     respektvoll zu begegnen und darauf zu achten, was dieser jetzt braucht, um gut weitergehen zu können.

    Wie entsteht wechselseitige Fürsorglichkeit?

    Hier wird die besondere Position und Verantwortung von Leitung deutlich:

    Wie macht Leitung Mut für den nächsten Schritt?

    In besonderer Weise braucht hier die Leitung Ideen, Übung und Rückhalt. Ihre persönliche Standsicherheit und Leichtfüßigkeit verwurzelt den “Teamgeist” und beflügelt auch das schöpferische Miteinander im Team. 

    Aus welchem Blickwinkel erfährt Leitung das Miteinander im Team als etwas Gutes?

    Präsens, Achtsamkeit, klare Strukturiertheit und Offenheit der Leitung sind der sichere Rahmen und das Zaubertonikum für eine beschwingte Teamarbeit.

    Wie erhält Leitung einen allparteilichen Überblick?

    Wie schaffe ich einen fruchtbaren Rahmen zur optimalen Nutzung und Weiterenwicklung vorhandener Ressourcen?

    Welche verbindenden Werte und Visionen sind für das Zusammen- Wachsen eines Teams günstig?

    Inspirierend, verlässlich und schnellwirkend bietet aktivlernen Starthilfe.

    aktivlernen - den erfolgreichen Weg finden

    info@aktivlernen.de  Projekt Teamgeist” :  Inhouse Fortbildungen, Teamcoaching, Leitungscoaching    

    ►Hilfen für die aktive Elternbegleitung

    Samstag, den 12. Februar 2011

    Pädagogische Mitarbeiter erleben als hilfreich:
     

    • eine gute Vorbereitung zu haben
      Vorabklärung aller Grundlagen, Planung, Strukturierung und Durchführung von Übungseinheiten zu Gesprächen
    • einen  guten Start zu machen
      Intensive und authentische Anmeldegespräche geführt zu haben
      klarer Kontrakt und Transparenz der Arbeitsphilosophie und Vorgehensweisen
    • ein Produkt präsentieren zu können
      Welche Lernerfahrungen sich in der Kindertagesstätte für ein Kind ermöglichen, zeigt sich in vielen Gestalten. Mit Basteleien, Bildern und andere Zwischenergebnissen des kindlichen Lernspieles vor Augen, läßt sich leichter nachvollziehen, wie der Entwicklungsweg bis dahin verlaufen ist. Das individuelle Lernen in der Gemeinschaft wird deutlicher.
      Die besonderen Erfolge eines Kindes gemeinsam mit seinen staunenden Eltern zu besprechen, ist anregend. Verschiedene Blickwinkel und Ausschnitte, in denen das Kind erlebt wird, ergänzen einander wechselseitig. So wird ein ganzheitlicheres Wahrnehmen des Kindes möglich. Die Bedürfnisse der Eltern einzubeziehen, ist günstig. Es ist wertvoll, sich damit vertraut zu machen, dass die elterlichen Ansichten und Absichten Einfluss darauf haben, wie ein Kind in der Kindertagesstätte Zugang zu den Dingen findet.
    • eine fundierte Gesprächsausbildung erlernt zu haben
      zum Beispiel eine Mediationsausbildung
      bringt mehr Gelassenheit im vielfältigen Arbeitsalltag, etwa im Umgang mit Konflikten
      freimutige, gewaltfreie Kommunikation
      Strukturen für Gespräche schaffen, Termine machen, Themen auf bestimmte Zeiten verschieben
    • eine professionelle Rückkopplung zu erhalten
       eine Beratung
      eine Supervision
      ein guter kollegialer Austausch
    • auf eine Sammlung wertvoller Materialien und Medien zugreifen zu können
      Zeit lassen können
      Raum geben können
      Fotos/ Wochenübersicht
      Hospitationen
      Entwicklungsordner
      Schriftliches
      In Projekten teilnehmen lassen
      Elterncafé als Forum,  dies schafft einen anderen gemütlicheren Rahmen, in welchem Themen der Eltern und
      Bedürfnisse der Eltern erkennbar werden und bewußt zufrieden gestellt werden können, zum Beispiel ein „Dankeschön-Essen” für eine Elternmitarbeit

    ►Signal für Frieden

    Freitag, den 11. Februar 2011

    Hier im aktivlernen Werkzeugkasten finden Sie Methoden,Techniken, Tipps und Alternativen zu Ihrem gewohnten Vorgehen.

    In unruhigen Zeiten sehnen sich viele nach Frieden. Interessant ist,

    Wie öffnet sich der Blick zum Frieden?

    Wo viele Worte zu wenig sind, ist jedes Wort zuviel

    (Lao Tse)

    Schweigen

    ist ein besonderes Signal.

    Schweigen

    gestaltet den Rahmen für besondere Aufmerksamkeit.

    Schweigen

    bewirkt Konzentration. Gedanken, Gefühle, die durch Wahrnehmungen vermittelt werden, werden offenbar.

    Schweigen

    gibt Zeit.

    Vertrauen führt

    Freitag, den 11. Februar 2011

    Wenn wir uns das Ziel für ein Gespräch ganz niedrig setzen, wenn wir einzig nur die Erwartung formulieren, man möge unsere Information überhaupt registrieren, dann kann alles, was über unsere geringe Intention hinausgeht, als ein „freudvolles Wunder“ auf uns wirken!
    Vertrauen in die Gemeinschaft stiften und eine gewisse Gelassenheit macht Wunder möglich!