Archiv der Kategorie ‘WERKZEUGKASTEN‘

Systemisches Management: Wie machen Tagungsreporte, erstellt von Mitarbeitern, Sinn?

Donnerstag, den 11. Februar 2010

Warum sind Tagungsreporte von Mitarbeitern, die nach erfolgtem Veranstaltungstag geschrieben werden, so “sinnvoll”?

Ich empfinde aus meiner eingeschränkten Sicht als Dozentin immer große Dankbarkeit für einen guten Tagungsreport.   (M)ein systemisches Management funktioniert umso besser, je klarer ein Tagungsreport die persönlichen Wahrnehmungen aus Teilnehmersicht dokumentiert. Und hier bedeutet Ausführlichkeit nicht, dass jemand viel geschrieben hat. Als Leiter einer Gruppe von Menschen, geht es mir um die Art und Weise, wie ein Teilnehmer und damit Mitarbeitender wahrnimmt und beschreibt, was er erlebt hat. Denn das ist genau die Ansicht zum Prozess, die mir als System-Managerin fehlt. Die Leitungsaufgabe läßt sich umso besser erfüllen, je  deutlicher die vielfältigen Blickwinkel auf die “Wirklichkeit” werden. Deshalb macht es für mich Sinn, die Sicht der Teilnehmer und Mitarbeitenden, so oft, wie dieser gute Austausch im Geschehen eben möglich ist, ausdrücklich anzufragen. Diese Perspektive der Teilnehmer mit all ihren verschiedenen Blickwinkeln zu erfahren, ergänzt die wenigen Blickwinkel, die ich aus der Leitungsperspektive haben kann.      

Emotionales Lernen

Mittwoch, den 6. Januar 2010

ISBN:3589253630

Simone Pfeffer bringt hier 180 praktikable Anregungen für die Kindergartenarbeit.

On Becoming A Person

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

A distinguished psychologist´s guide to personal growth and creativity

Carl R.Rogers´s grundlegender Klassiker, von 1961. Tut gut, sich stets zu vergegenwärtigen, dass der Mensch ein werdender Prozess ist.

Macht Sinn, dieses Fachbuch in Originalsprache zu lesen, da die deutschen Übersetzungen leider Syntax und Bedeutung des englischen Gerundium auswuchten.

Der Mensch wird am Du zum Ich

(Martin Buber)

Gestalttherapie - kurze und gute Einführung

Samstag, den 26. September 2009

ISBN: 9783499179440

Selten war Preis-Leistungsverhältnis so gut.

Auf 90 Seiten so viel unterzubringen, ist ein grosses Lob wert!
Einführung in die Kunst der Gestalttherapie.  Versehen mit vielen praktischen, lebendigen Beispielen aus dem “ganz normalen” Alltag.
Themen des Buches (Auswahl):
- Wachstum: Therapie bedeutet auf eigenen Füßen zu stehen, nicht bewältigte Dinge müssen verarbeitet werden, um weiterzuleben.
- Gesund ist ein Mensch mit gutem Kontakt zur Realität, zur kleinen und großen Welt um sich herum.
- das Leben des Menschen auf verschiedenen Ebenen: Realität (Berührung) und “intellektuelle Ebene” (wo wir “schummeln” können).
- das Leben im “Hier und Jetzt”
- der Mensch als Einheit aus Körper/Geist/Seele - der Organismus, der für sich selbst sorgen kann.
- die verschiedenen Abwehrmechanismen: das, was uns an wirklichem Kontakt, Leben hindert: Übertragungen, Projektionen, etc. (viele Beispiele!!!)
- der Wachstumsprozess: kein Vertrauen haben, seine Rollen spielen, kein Risiko eingehen, seine Umwelt manipulieren, nicht mehr ein und aus wissen, innerlich festgeklemmt sein, Ausweglosigkeit, Ängste, Spüren von echten Gefühlen
- Bewusstwerdung (”awareness”) der eigenen Lebenssituation. Diese braucht etwa die Hälfte der Therapiezeit.
- eigene Bedürfnisse entdecken, artikulieren
- die eigenen blinden Flecken und der Umgang damit.
- Frustrationen (nicht nur in der Therapie)
- Traumarbeit in der Gestalttherapie und mehr…

Habe es bei im Verlauf einer einzigen Friseursitzung verschlungen:-), Ihre Manuela Dillenburg-Lux
 

Gelassenheit

Freitag, den 21. August 2009

Ein wirklich lohnendes Buch, ohne Schnick und Schnack, toll zu lesen, mit wertvollen Tipps wie man gelassen bleiben kann und lernt Stressgedanken umzulenken!

ISBN: 978-3-426-87282-6

Dazu eine Randnotiz von mir:
Stress erleben wir nur, wenn wir wissen, dass wir Dinge tun, die falsch sind.
Herzliche Grüße, Ihre Manuela Dillenburg - Lux

Hammer

Freitag, den 7. August 2009
Wer als einziges Werkzeug 
einen Hammer besitzt, 
neigt dazu, in jedem Problem 
einen Nagel zu sehen.

(Abraham Maslow, amerikanischer Psychologe)

Mitarbeiter verlässlich und inspirierend leiten

Freitag, den 26. Juni 2009

In Zeiten der Veränderung ist es wichtig, sowohl verlässlich, als auch inspirierend zu leiten.

Warum inspirierend? Weil bei vielen Menschen mit der Angst vor Veränderung ausgerechnet die eigene Schöpferkraft als erstes einschläft.

Hier sind Sie als verlässliche Führungskraft gefragt.  Schnell umschalten ist für Sie selbst wichtig:

Für alle Mitarbeiter ist jedoch als erstes Raum zu schaffen für das Innehalten. Also gilt es …

 - Ruhe für den gemeinsamen Blick schaffen, in Richtung, was haben wir jetzt an „Werten”

Wertorientiert leiten

Neuer Mut beginnt mit neuen Prozessen, neuen Denkweisen und aktivem Handeln:

  • Wie sieht es mit meiner Gesamt-Strategie und meinen Ressourcen aus?
  • Was ist das Wesentliche? Wie kann ich mich von unrentablen Projekten lösen?
  • Wie fördere ich neue Ideen meiner Mitarbeiter. Stellen Sie gerade jetzt Zeit und Geld für Neuerungen bereit, damit Konzepte nicht ungenutzt bleiben.

Lösungsorientiert leiten

  • Wie binde ich meine Mitarbeiter in die Veränderungen mit ein? Wie lasse ich sie teilhaben? Nur so bleiben Mitarbeiter dauerhaft motiviert!
  • Wie sind Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Produkte, Service und Geschäftsmodelle leichter. Weniger ist mehr - gerade jetzt!

Große Leistung und große Einsatzbereitschaft erfordern auch, dass man sie nicht als Selbstverständlichkeit ansieht. Sonst verschwinden persönliche Beweggründe mit der Zeit. Der klare Blick auf den persönlichen Beweggrund wird verstellt, durch allerhand Ärger und größere und kleine Frustrationen - Das heißt für Sie:

Öffnen Sie Ihren Mitarbeitern wieder den Blick für Ihre besonderen, eigenen Fähigkeiten und Ihre persönlichen Freuden und deren Lust, etwas zu tun.

Zeigen Sie auf das , was erfolgt ist und nicht auf das, was erfolgen sollte.

Wer nur ans Ziel denkt, verdirbt sich den Spass am Reisen - das heißt in Zeiten der Veränderung und des Mankos in der Kasse bei vielen nur Frust. Also ist es Ihre Aufgabe, den Blick nicht nur dem wolkigen Himmel zuzuwenden, sondern:

Lenken  Sie den Blick auf den fruchtbaren Boden.

Hier kommt jetzt die Kölnerin ins Spiel :-),  mit dem Paragraphen 3 des kölschen Grundgesetzes

Beruhigend:

Et hätt noch emmer joot jejange

Wichtig ist, wie Sie loben:

  • Maßvoll. Zu häufiges Lob wirkt unecht und aufgesetzt. Loben Sie daher nur besondere Leistungen.
  • Zeitnah. Warten Sie nicht tage- oder wochenlang. Zeitnahes Loben signalisiert Ihrem Team, dass Sie dessen Leistungen aufmerksam verfolgen.
  • Wertschätzend. Bei Ihrem Lob sollte deutlich werden, dass Sie wissen wofür Sie loben. Beziehen Sie sich daher auf den konkreten Wert einer Leistung. Damit zeigen Sie Ihr Interesse an der Sache.
  • Teilerfolge. Scheiben Sie Ihre Anerkennung nicht auf, bis das Team ein fernes Ziel erreicht hat. Es ist für die Einsicht in die BEweggründe bedeutsam und damit motivierend, Teilerfolge zu benennen oder auf Schritte zum Ziel mit Ihrer Wertschätzung zu berücksichtigen.
  • Teamlob. Ein Team, das gute Arbeit leistet, verdient auch als solches ein Lob. Betonen Sie, dass das Team die gelobte Leistung zusammen erbracht hat. Sie stärken damit den Teamgeist.
  • Lob weit streuen. Sollten Dritte, z. B. Kunden, sich über ihre Ansichten zu den Leistungen des Teams äußern. Auch das ist obendrauf zu packen. Geben Sie also das Lob selbst dann weiter, erkennen Sie die positive Bewertung an und tun Sie damit Gutes, selbst wenn Sie anderer Ansicht sein sollten. Es geht nicht um Sie allein.

Es ist Ihre Aufgabe als Leitung:

Bringen Sie das Lächeln zurück an den Arbeitsplatz !

O.K. Dazu müssen Sie als Leitung 

Vorab für sich selbst wieder gut sorgen!

Fragen Sie nach einem Coaching info@aktivlernen.de

Für den Erfolg eines Teams ist es entscheidend, dass die Teammitglieder in der gemeinsamen Arbeit eine Möglichkeit erkennen, sich selbst weiterzuentwickeln. Mitarbeiter, die bei einer Aufgabe eigene Perspektiven erkennen können, arbeiten mit klarerem persönlichen Beweggrund. Mit anderen Worten, sie arbeiten motivierter.

Supervision ist eine Insel im Arbeitsalltag für Ihre Mitarbeiter. Und auch für Sie als Leitung ist es wichtig, die Dinge einmal aus der behaglicheren Distanz zu sehen: info@aktivlernen.de

Alle Menschen, auch Ihre Mitarbeiter, brennen darauf, ihre Fähigkeiten nutzen können. Jedoch, an der falschen Stelle eingesetzt, kann auch der beste Mitarbeiter seine Fähigkeiten nicht entfalten. Frust! Andauernde Unterforderung verursacht Langeweile und lässt die Motivation in den Keller sinken. Nur wenn ein Mitarbeiter seine Talente nutzen kann, findet er Befriedigung in seiner Arbeit.

Übrigens zur Zeit läuft gerade wieder das aktivlernen - Training  ”Mitarbeiter verlässlich und inspirierend leiten” in Köln Bocklemünd.  Fragen Sie nach einer Schulung auch für Ihre leitenden Angestellten: info@aktivlernen.de 

Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht Manuela Dillenburg-Lux

Der Hunger nach Anerkennung

Sonntag, den 10. Mai 2009

ISBN:978-3-466-30765-4

Klasse Buch. Einfühlsam geschrieben, von Bärbel Wardetzki, einer Psychologin, die psychosoziales Verständnis schafft, für Essstörungen. 

Die Psychotherapeutin schafft Mitge(h)fühl für diese Einbahnstraßen und setzt Wegweiser, wie mit Selbstzweifeln anders, nämlich gesünder und konstruktiver, lebensliebender umzugehen ist.  

Das Buch erhellt Zusammenhänge,  in denen selbstzerstörerische Verhaltensmuster entstehen und zeigt das Licht am Ende des Tunnels.

Was braucht frau/ man, um aufbrechen zu können, in ein gesundes Leben.

Dort, wo immer mehr, auch männliche, Menschen Essstörungen entwickeln, erscheint es darüberhinaus sehr wichtig, die gesellschaftlichen Zusammenhänge unter die Lupe zu nehmen, die zu solchen Störungen der individuellen Gesundheit den “Nährboden” bilden.

Ein Buch, über das ich gerne mit Ihnen diskutieren möchte.

Schutz und Sicherheit - Atemmeditation

Mittwoch, den 29. April 2009

Einatmend sehe ich deine Grenzen,Ausatmend warte ich vor deiner Tür.   Einatmend spüre ich meine Grenze,Ausatmend danke ich für ihren Schutz.

Die Kraft der Sprache

Montag, den 9. März 2009

cimg4940.JPG40 Karten zum energetischen Sprachtraining von Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf,

Machen Sie sich für die Kraft der Sprache sensibel und nehmen Sie sie achtsam für sich und Ihre Belange in Anspruch. Bereits geringfügige Änderungen der gewohnten Ausdrucksweise haben eine nachhaltige Wirkung auf das Denken, Sprechen und Handeln und eröffnen neue Handlungsspielräume. Eine lohnende Investition:-) für den Werkzeugkasten!

Ein weiterer Weg Sprache neu zu erleben, sich die eigenen Sprachmuster bewußt zu machen …..